Das Klima in den Philippinen ist ein tropisches Seeklima. Es wird charakterisiert durch relativ hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigekeit und ausgiebige Niederschläge. Vergleichbar mit dem Klima der Länder von Zentralamerika. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag sind die hier wichtigsten Elemente.
TEMPERATUR

Basierend auf den durchschnittlichen Werten aller Wetterstationen in den Philippinen, mit Ausnahme von Baguio, ist die jährliche Durchschnittstemperatur 26,6 °C. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer mittleren Temperatur von 25,5 °C, während der wärmste Monat der Mai ist mit einer mittleren Temperatur von 28,3 °C.

Der Breitengrad ist ein unerheblicher Faktor in Temperaturunterschieden, während die Höhe große Kontraste in Temperaturen aufzeigt. Die Höhe von Baguio mit 1.500 Metern weist daher eine mittlere Temperatur von 18,3 °C auf. Diese Temperaturen machen Baguio damit vergleichbar in gemässigten Klimazonen und genau deswegen ist die Stadt die Sommerhauptstadt der Philippinen.

Der Unterschied zwischen der mittleren jährlichen Temperatur der südlichsten Wetterstation in Zamboanga und der nördlichsten in Laoag ins unerheblich. Somit bestehen keinerlei Temperaturunterschiede zwischen den drei großen Landesgebieten von Luzon, den Visayas und Mindanao auf Meereshöhe.

LUFTFEUCHTIGKEIT

Die Luftfeuchtigekeit bezieht sich auf den Feuchtigkeitsgehalt der Atmosphöre. Durch hohe Temperaturen und der Anwesenheit von umliegenden Gewässern, haben die Philippinen eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Die Durchschnittswerte der monatlichen relativen Luftfeuchtigkeit liegen zwischen 71 Prozent im März und 85 Prozent im September. Die Kombination von warmen Temperaturen und einem hohen relativ und absoluten Feuchtigkeitsgehalt gibt Anlass zu hohen empfindlichen Temperaturen im gesamten Archipel. Dies ist besonders unangenehm während der Monate März bis Mai, wenn die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit ihre höchstes Niveau erreichen.

NIEDERSCHLAG

Regenfälle sind die wichtigsten klimatischen Elemente in den Philippinen. Die Verteilung des Niederschlages über das ganze Land variiert von einer Region zur anderen und hängt ab von mit Niederschlag beladenen Winden und den Lokalitäten der Gebirgsketten.

Der durchschnittliche jährliche Niederschlag in den Philippinen variiert zwischen 965 bis 4.064 Millimetern. Baguio, das östliche Samar und das östliche Surigao bekommen den größten Teil der Niederschläge ab, während die südlichen Teile von Cotabato den wenigsten Regen erhalten. In General Santos beträgt der jährliche Niederschlag nur 978 Millimeter

JAHRESZEITEN

Die Temperaturen und die Niederschläge sind die Basis, dass die Philippinen in zwei Hauptjahreszeiten eingeteilt werden können. Da ist zuerst die Regenzeit von Juni bis November, und die Trockenzeit von Dezember bis Mai. Die Trockenzeit wird weiter aufgeteilt in die kühle Trockenzeit von Dezember bis Februar und die heiße Trockenzeit von März bis Mai.

KLIMATYPEN

Aufgrund der Verteilung von Niederschlag werden in den Philippinen vier Klimatypen registriert.

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Typ 1: Zwei ausgeprägte Jahreszeiten, trocken von November bis April und feucht über das restliche Jahr. Der meiste Niederschlag fällt von Juni bis September.

Typ 2: Keine Trockenzeit mit einer ausgeprägten Niederschlagsperiode  von Dezember bis Februar. Es gibt keinen einzigen trockenen Monat. Der geringste Niederschlag fällt von März bis Mai.

Typ 3: Keine ausgeprägte Regenzeit und die Trockenzeit reicht nur über drei Monate, entweder von Dezember bis Februar oder von März bis Mai. Zu vergleichen mit Typ 1 und seiner kurzen Trockenzeit.

Typ 4: Die Niederschläge sind mehr oder weniger über das ganze Jahr verteilt. Zu vergleichen mit Typ 2 ohne Trockenzeit.

 

Taifune beeinflussen das Klima und die Wetterkonditionen in den Philippinen. Ein Großteil des Niederschlages, der Luftfeuchtigkeit und der Bewölkung ist dem Einfluss von Taifunen zuzuschreiben. Diese bilden sich im Allgemeinen in der Region der Marianen- und Karolineninsel im pazifischen Ozean auf der Höhe von Mindanao. Taifune bewegen sich meist in eine nordwestliche Richtung und verschonen dadurch Mindanao von einem direkten Auftreffen auf die Insel, wenn die Taifune über die philippinischen Inseln ziehen. Das macht die südlichen Philippinen immer noch zu einer begehrenswerten landwirtschaftlichen und industriellen Region.

(Anm.: Frei übersetzt von einer Webseite vom staatlichen philippinischen Wetteramt)