PHILIPPINEN NACHRICHTEN - Präsident Duterte ordnet die Verhaftung aller indischen Geldverleiher an

PHILIPPINEN NACHRICHTEN – Präsident Duterte ordnet die Verhaftung aller indischen Geldverleiher an

MANILA / PHILIPPINEN — Die ‚Bumbay‘ Geldverleiher sind die Nächsten.

Präsident Duterte hat die Verhaftung dieser Motorrad fahrenden Geldverleiher in den Slums und auf den Märkten angeordnet, die die Bargeld benötigenden Laden- und Storebesitzer auspressen.

Diese Geldverleiher werden von den Filipinos „Bumbay“ genannt, nach dem alten Namen des heutigen Mumbai in Indien.

Der Name führt einige Jahrzehnte zurück, als die Inder in den Philippinen noch Dinge wie Moskitonetzte, Decken und Schirme den Filipinos auf langanhaltende Ratenzahlungen verkauften und so einen Riesengewinn machten.

Der Justizminister sagte Reportern am Dienstag, die Geldverleiher und Wucherer würden in den Philippinen ohne Erlaubnis und Berechtigung ihre Geschäfte praktizieren.

UNVERSCHÄMTE RATEN

Der Justizminister betonte, auch wenn das Zinswuchergesetz vom höchsten Gericht verworfen worden ist, so es doch erklärt, dass Geldverleiher nicht unverschämte Zinsen erheben können.

Die Inder berechnen 20 Prozent Zinsen im Monat auf Darlehen, die sie den mittellosen Markthändlern und kleinen Ladenbesitzern abknöpfen.

Präsident Duterte gab die Order am Montag bei der Tagung des Kabinetts, die Geldverleiher zu verhaften.

Er sagte, rund 50.000 Personen aus dem indischen Punjab Staat wären im Geldverleih involviert in den Philippinen.
Quelle: Inquirer