21-mindanao-ueberschwemmungenBUTUAN CITY / MINDANAO — Das Tropentief Agaton hat sich abgeschwächt und hat die Einstufung zu einem normalen Tief erhalten, bringt aber immer noch Regen und über die überfluteten Gebiete von Mindanao, wo bei den schweren Unwettern bisher 60 Menschen ums Leben gekommen sind.

In der Provinz Agusan del Sur ist es eine Wasserwelt, in der Tausende von Bewohnern bei plötzlich steigendem Wasser seit Sonntagaben eingschlossen sind.

Am stärksten betroffen sind die Ortschaften Esperanza und Talacogon wo es kein Land mehr zu sehen gibt, selbst nicht in den Ortsmitten.

In der Stadt Butuan musste die Wasserversorgung wegen Verunreinigung eingestellt werden.

Die Insel Siargao und einige Orte auf dem Festland in der Provinz Surigia del Norte sind ohne Stromversorgung, da einige Strommasten umgestürzt sind durch starke Winde. Der Schiffsverkehr zu den Inseln ist unterbrochen.

In der Provinz Agusan del Norte sind 80 Prozent der Bevölkerung durch die Unwetter betroffen. Der zweitgrößte See des Landes, Lake Mainit ist über die Ufer getreten. Einige weitabliegende Ortschaften im gebirgigen Hnterland sind nur mit größten Schwierigkeiten zu erreichen, wie las Nieves und Carmen.

Hauptstraßen in Nord- und Nordost-Mindanao sind unterbrochen. Darunter die Surigao-Butuan Küstenstrasse und die Agusan-Davao Verbindung. Auch die Surigao-Davao-Küstenstraße ist bei Barobo in Surigao del Sur wegen Erdrutsche gesperrt.

In Cagayan de Oro City sind eingige wichtige Straßenverbindungen überflutet, so zum Beispiel der Nationalhighway und der gesamte Lim Ket Kai Mall Komplex in Barangay Lapasan als der Bitan-ag Bach am Sonntag und nochmals am Montagmorgen den Highway überflutete. Hunderte von Verkehrsteilnehmer strandeten auf beiden Seiten.

ANMERKUNG: Zur Zeit ist es äußerst schwierig in diesen Gebieten über Land zu reisen. Reisenden und Urlaubern wird angeraten diese Gebiete so lange zu meiden, bis sich die angespannte Lage wieder normalisiert hat.