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Aufs Riff gelaufene chinesische Frigatte wieder flott
BALABAC / PALAWAN / PHILIPPINEN — Die chinesische Marine Frigatte 560, die vor der philippinischen Küste in der Hasa Hasa Untiefe oder auch Nansha Half Moon Shoal genannt, auf Grund gelaufen und sich festgefahren hatte, ist wieder flott, gab die chinesische Botschaft in Manila bekannt.
Die Havarie passierte am Mittwoch in der nur 60 Meilen entfernten Untiefe in der West Philippine Sea vor der Insel Palawan.
Angeblich war das Schiff auf einer “Routine Kontrollfahrt” laut chinesischer Erklärungen. Das Schiff hätte nur leichte Beschädigungen erlitten und sei zu keinen Umweltschäden gekommen.
Wie die Philippinen in diesem Falle weiter vorgehen wollen bleibt ungewiss, da sich die philippinische Regierung bisher hierzu nicht äussern will.
Das Foto zeigt die chinesische Frigatte 560 auf einem Foto von: NAMRIA MAP/CHINA-DEFENSE.BLOGSPOT.COM
USA und China nehmen Angriffspositionen über die West Philippine Sea ein
PHNOM PENH / KAMBODSCHA — Die Obamaregierung drängte Beijing am Donnerstag Verhaltensregeln anzuerkennen, wie territoriale Konflikte in der rohstoffreichen West Philippine Sea gelöst werden können, eine schwierige USA Schlichtungsbemühung die Widerstand der kommunistischen Regierung hervorruft. Damit schmeicheln sich die USA bei einst feindlichen Ländern in Südostasien ein.
US Secretary of State, Hillary Rodham Clinton, traf sich mit dem chinesischen Aussenminister Yang Jiechi ausserhalb der Jahreskonferenz der Association of Sourtheast Asian Nations, wo einige Regierungen sich besorgt über Chinas ausgedehnte Seeansprüche ausliessen. In den letzten Monaten drohte die Spannung überzulaufen bei einer Gegenüberstellung zwischen chinesischen und philippinischen Schiffen und einem heftigen Streit zwischen China und Vietnam.
China beansprucht nahezu das gesamte Gebiet und hat für die Verwaltung eigens eine neue Stadt gegründet und zündete damit tiefste Besorgnis bei den anderen Anspruchstellern. Die See ist Heimat zu einem Drittel der Weltseefracht, hat reiche Fischgründe und soll riesige Oel- und Gasreserven beherbergen.
“Die Vereinigten Staaten haben keine territorialen Ansprüche und wir ergreifen keine Partei in den Disputen wegen territoralen Seegrenzen”, sagte Frau Clinton den zusammengekommenen Aussenministern in Kambodaschas Hauptstadt. “Aber wir haben ein Interesse an freiem Schiffsverkehr, an der Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität, Respekt vor internationalen Gesetzen und einem ungehinderten legitimen Handel in der West Philippine Sea.”
Die asiatischen Länder sollten “zusammenarbeiten und diplomatisch ihre Dispute lösen ohne Zwang, ohne Einschüchterung, ohne Drohungen und ohne Gewaltanwendung”, fügte Frau Clinton hinzu.
ASEANs zehn Mitglieder gaben früher in dieser Woche bekannt, sie hätten Regeln für die Seerechte und Schiffahrt entworfen, sowie Prozeduren wenn die Regierungen widersprechen. China ist aber kein Mitglied der Gruppe und zu nichts zugestimmt.
Die Länder der ASEAN werden diese Woche China ihre Vorschläge in Phnom Phen präsentieren wo Beijing wahrscheinlich versuchen wird diese zu verwässern um sich nicht die Hände binden zu lassen.
Für die Vereinigten Staaten, die schwierige Diplomatie könnte ein bedeutender Test für die Obama Regierung werden ihre Bemühungen der amerikanischen Macht in die Richtung des meistbevölkerten Kontinents zu schwenken.
Gerade über diesen Punkt gesprochen zu haben, hat den USA geholfen die Verbindungen zu Vietnam zu vertiefen und die Beziehungen mit anderen Regierungen in der Region zu erwärmen.
Alledings haben endlose Treffen zwischen Amerikanern und Chinesen zu keinem Vorankommen zu einer andauernden Lösung geführt.
Verschiedene langjährige Auseinandersetzungen zwischen China, den Philippinen, Vietnam, Taiwan, Masaysien und Brunei involvieren die geschäftigen Seefahrtswege und viele Beobachter haben Angst, das komplizierte Netz von Streitigkeiten könnten sich zu einem gewaltätigen Konflikt entzünden.
Die Gegenüberstellung zwischen China und den Philippinen in der Scarborough Shoal im Nordwesten der Philippinen begann im April als die Philippinen chinesische Fischer der Wilderei in ihrer exclusiven economic zone, darunter die Untiefe, beschuldigten. Während der Spannungen hatten beide Regierungen Schiffe in das Gebiet entsandt aber mittlerweile ihre Schiffe abgezogen.
Vietnam hat protestiert gegen gewisse Ankündigungen der China National Offshore Oil Corp., sie würden neun Oel- und Gasparzellen an internationale Bieter ausschreiben in Gebieten von vietnamesischen Erforschungsparzellen. Vietnam sagt, die Parzellen liegen alle innerhalb der 200 Seemeilenzone der exclusive economic zone und dem Kontinentalsockel.
Zu bemerken ist hier noch, dass Frau Clinton von der “West Philippine Sea” und nicht vom Südchinesischen Meer sprach.
Philippinen ignoriert China wegen Pag-asa Schule
KALAYAAN / PALAWAN / PHILIPPINEN — Die Philippinen ignorieren China wegen seiner Warnung gegen die Eröffnung einer Schule auf der Insel Pag-asa in den Spratlys in der West Philippine Sea.
In einer Erklärung des Auswärtigen Amtes der Philippinen wird behauptet, dass “die Kalayan Inselgruppe, darunter fällt auch Pag-asa, ein integrierter Teil des philippinischen Territoriums ist, wie es in Republic Act No. 9522 und anderen relevanten philippinischen Gesetzen erklärt wird.”
Auch Malacanang ignierte Chinas Warnung. Edwin Lacierda, der Sprecher des Präsidenten sagte, die Regierung wird dabei helfen, die Schule von Pag-asa zu entwickeln.
Er führte weiter aus, China können sagen was es wolle, aber es sollte Pag-asa nicht zu einem Streitpunkt machen, denn “die Gemeinde gibt es dort schon für eine sehr lange Zeit und es hat sie bisher niemand in Frage gestellt”.
Bürgermeister Eugenio Bito-onon führte aus, dass er dafür sorgen würde, dass den Grundbedürfnissen der Bewohner der Insel genüge getan wird, und dazu gehöre eine öffentliche Schule, die am 15. Juni ihren Schulbetrieb aufnahm.
Die philippinische Flagge flattert in der Brise for der Pag-asa Grundschule.
Hongkong Frachter als Verursacher von Schiffszusammenstoss ermittelt
MANILA / PHILIPPINEN — Die philippinische Küstenwache berichtete am Montag, dass der in Hongkong registrierte Massenfrachter M/V Peach Mountain in das philippinische Fischerboot in der West Philippine Sea gefahren sei.
die M/V Peach Mountain ist in besagter Zeit, am 20. Juni, an der Küste von Bolinao in Pangasinan vorbeigefahren und hat unglücklicherweise das philippinische Fischerboot gerammt.
Der Unfall führte zum Tode eines der Fischer und vier weitere werden seit dem Unfall vermisst.
Aussenministerium sagt, China nimmt Schiffe von der Panatag Shoal zurück
PHILIPPINEN — Der philippinische Aussenminister Albert del Rosario sagte am Freitag, China hat sich bereit erklärt seine Schiffe innerhalb der Lagune in der Panatag Shoal (Scarborough Shoal) in der West Philippine Sea zurückzuziehen.
Rosario sagte, China hätte sich bereits vor einigen Tagen zu diesem Schritt entschlossen.
Sind es nur Worte oder werden auch Taten von der chinesischen Seite folgen?
Das ist genau worauf wir nun warten, sagte Rosaria, wir warten darauf, dass sie ihre Schiffe zurückziehen.
Nach Angaben der philippinischen Küstenwache befanden sich 20 bis 26 Fischerboote am Donnerstag in der Lagune.
Nach der Küstenwache ist die Situation in der Gegend gleichbleibend und stabil.
Die Philippinen haben keinerlei Schiffe in der Lagune. Das Such- und Rettungsschiff der philippinischen Küstenwache und das Schiff des Fischereiamtes befinden sich aber noch ausserhalb der Lagune in der Panatag Shoal.
PNoy zuversichtlich mit US Zusage über Sicherheitsbeziehung
WASHINGTON DC — Es war ein langer Tag für PNoy, wie der philippinsche Präsident Benigno Aquino III auch genannt wird, an dem er in zwei Zeitzonen in den Vereinigten Staaten von Amerika am Freitag zu tun hatte, sich aber nicht beschwerte.
Bei einem formellen Mittagessen des State Department der USA erhielt er die Zusage, dass man den Philippinen helfen werde ihre Küste zu patrollieren zu einer Zeit, in der in der West Philippine Sea die Spannung eskaliert durch Chinas Anspruch auf oelreiche Gewässer in philippinischem Territorium.
“Ich freue mich heute bekannt geben zu dürfen, dass die United Staates die Konstruktion, Ausstattung und Ausbildung für ein neues nationales Küstenbeobachtungszentrum in den Philippinen unterstützen werden”, gab Aussenministerin Hillary Clinton bekannt.
Sie machte klar, dass die USA sich nicht für eine Seite in einem territoralen Disput stellen werden, sie werden aber auch nicht tolerieren, dass ein Land seine Ansprüche mit Gewalt durchsetzen wird.
Aussenministerin Clinton drängte China und die Association of Souteast Asian Nations (ASEAN) dazu eine Übereinstimmung zu erzielen für einen Verhaltenskodex für das Südchinesische Meer.
Die Vereinigten Staaten haben ein klares Interesse an der Freiheit der Schiffahrt und des ungehinderten legitimen Handelsverkehrs in der South China Sea.
In seinem Treffen im White House Oval Office wurde Präsident Aquino die gleiche Zusage gemacht von US Präsident Barack Obama.
Zu sagen, dass Präsident Aquino vor Freude strahlte, währe eine Untertreibung.
Nach einem langen Tag in dem PNoy Berühmtheiten und die philippinische Gemeinschaft in LA traf, hat der Präsident den Heimflug in die Philippinen angetreten.
Japan, Südkorea, Australien helfen PH beim Aufbau ihrer Verteidigung
MANILA / PHILIPPINEN — Neben den Vereinigten Staaten von Amerika, wenigstens drei andere Länder, Japan, Südkorea und Australien, helfen den Philippinen zumindest eine kleine, glaubwürdige Verteidung aufzubauen um die diplomatischen Möglichkeiten in den Verhandlungen über die Seerechtzugehörigkeiten einiger Gebiete in der West Philippine Sea zwischen China und den Philippien glaubwürdiger zu machen.
Der philippinische Aussenminister Albert del Rosario zeigte über das Wochenende auf, dass Japan bereit sei den Philippinen 12 Patrouillenboote kurzfristig zu liefern.
Im November, Präsident Aguino fragte den auf zu Besuch weilenden Südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak nach Flugzeugen, Patrouillenbooten und anderen Gerät. In seiner Anworte spezifierte Lee nicht die Hilfe sondern sagte generell, Seoul wolle helfen Manilas Seeprobleme zu lösen.
Von Australien, sagte der phil. Aussenminister, können die Philippinen ein Anzahl von Such- und Rettungsschiffen, sowie ausführliches Training hier und im Ausland für eine grosse Anzahl an Soldaten erwarten.

Präsident stoppt Panatag Shoal Protester
MASINLOC / ZAMBALES / PHILIPPINEN — Der philippinische Präsident Benigno Aquino hat aufbegeherenden Bürgern gesagt, sie möchten ihren Plan, am Freitag in das umstrittene Seegebiet in der West Philippine Sea zu den Panatag Untiefen zu fahren, aufgeben, gab der Führer der Gruppe bekannt.
Aquinos Anruf in der letzten Minute vor ihrer Abfahrt veranlasste die Gruppe ihr Vorhaben aufzugeben, nachdem ihr Führer Nicanor Faeldon mit dem Präsidenten über sein mobiles Telefon gesprochen hatte.

Chinas Angst vor UNCLOS, sagt Expertenkommission
MANILA / PHILIPPINEN — China will den Konflikt über Panatag Shoal (Scarborough Shoal) vor eine internationale Schiedsstelle bringen, weil es Angst hat dort zu verlieren, sagt eine Expertenkommission.
Beijing ist besorgt, dass ihre Ansprüche an den Spratly Island und Scarborugh Shoal verworfen werden könnten vom United Nations Convention on the Law of the Sea (UNCLOS), auch wenn China das Abkommen in 1996 ratifizierte, so die internationale Krisengruppe.
Die Philippen drängen China, den Konflikt der beiden Nationen vor das International Tribunal on Law of Sea (ITLOS) zur Entscheidung zu bringen, aber China lehnt dies strikt ab.
Die internationale Krisengruppe sagte in einem Papier in April 2012, durch das “Aufwühlen der South China Sea” hätte die Führung in China Schwierigkieten ihren Bürgen zu erklären warum sie eine negative Entscheidung von einem vermeintlich “westlich-beeinflussten” System anzuerkennen hätten.
UNCLOS verlangt Länder ihre historischen Seeansprüche aufzugeben für die zugesprochenen Seezonen unter dem Abkommen.
Ansprüche auf Inseln sind hiervon nicht betroffen aber alle Ansprüche über Seezonen müssen in die territorialen Gewäser oder in die ausschliesslichen Wirtschaftszonen fallen.
China beansprucht die Spratly Inseln und die Scarborough Untiefen in der West Philippine Sea auf Grund von historischen Aufzeichnungen.
Die internationale Krisengruppen zeigt auf, dass unter UNCLOS, China kaum Chancen auf eine Bestätigung ihrer Anspruche erlangen kann.
Die Philippinen bestehen darauf, dass die Panatag Shoal innerhalb der 200 Seemeilenzone ihrer ausschliesslichen Wirtschaftszone (exclusive economic zone – EEZ) liegen. Die Untiefen werden von den Philippinen auch Bajo de Masinloc genannt.
Chinas interne Machtkämpfe
Die internationale Krisengruppe glaubt, dass Machtkämpfe innerhalb China zu den kürzlich aufgetretenen Agressivitäten in der West Philippine Sea geführt haben.
China sei selbst sein grösster Feind im Südchinesischen Meer, da ihre lokalen Verwaltungen und Agenturen um Macht und Geld ringen und damit Spannungen mit ihren Nachbarn, wie zuletzt Beijings Pattsituation mit den Philippinen, Vorschub leisten.
In dem Bericht kommt zum Ausdruck, dass politische und wirtschaftliche Gegensätze Chinas Bemühungen, die Beziehungen zu den Nachbarländern wieder herzustellen untergraben.
“Eskalierende Spannungen seit 2009 haben Chinas Beziehungen mit ihren Südostasiatischen Nachbarn schweren Schaden zugefügt und Chinas Image getrübt”, sagte Crisis Group’s Asia Progam director Robert Templer.
Die Gegend wird weiterhin explosiv bleiben, so lange Chinas interne Koordinierungsprobleme und ihre legale Konfusion wie sie ihre territorialen Ansprüche anspricht, nicht in den Griff bekommt.














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