BESUCHEN SIE CAGAYAN DE ORO CITY & MINDANAO ECO & ADVENTURE TRAVEL TOURS für Tourenbeschreibungen




Tag Archives: Taifun

SUPERTAIFUN YOLANDA: Neues von Dirk Bruckner aus Leyte

Ich poste Dirk Bruckner seinen Beitrag hier unzensiert und ungekürzt:

Hallo Ihr Lieben

Die letzten Tage waren emsig und ganztägig von Arbeit gekennzeichnet. So bin ich kaum dazu gekommen mal ins Internet zu schauen, zumal die Internetverbindung mal wieder unter jedem technisch akzeptablem Niveau war – also mit nur 2-10 kb/sec. Danke nochmal an Uschi Gumpold und Werner Hase. Die beiden haben uns großzügig mit Saatgut versorgt und mit dem Saatgut von hier ist ein bunter Gemüsegarten entstanden. Zurzeit wachsen hier und tragen hoffentlich bald auch Früchte: Gurken, Tomaten, Blumenkohl, Broccoli, Zwiebeln, Weißkohl, Oberginen, Tomaten, Paprika, Peperoni, Chili, Kürbis, Melonen, Porree, Petersilie, Thymian, Pfefferminze, verschiedene Salate, und einige einheimische Gemüsearten. Zudem ist ein Teil des Gartens zwei Maissorten vorbehalten. Mais, der prächtig wächst, etwa 1cm am Tag. Obendrein konnten wir erfolgreich ein paar Obstbäume ansiedeln, die aber bis zur ersten Ernte wohl noch 3-4 Jahre auf sich warten lassen. Die Obststräucher mit Limonensorten und Magic Fruit haben ebenso gut angeschlagen und ein Strauch zeigte sogar schon erste Blüten. So haben wir, dank der Arbeit von Johannes Dennda, Donna, Angelo und Ladi etwa 2.000 Pflanzen in den Boden bringen können.

Aus Dänemark sind inzwischen 4 große Kisten eingetroffen (etwa 3-4 mal größer als eine normale Balik Bayan Box) gut gefüllt mit sehr guter Kleidung, teilweise brandneu und noch mit dem Etikett versehen. Allerdings vorwiegend für die Damen, nur wenig für Männer und Kids. Dafür bekamen die Kleinen haufenweise Plüschtiere geschenkt und sogar ein kleiner Nistkasten für die gefiederte Welt war enthalten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob unsere Vögel mit dem Teil etwas anfangen können? Vermutlich werden eher Gekkos darin ihre Jungtiere großziehen.

Und dann kam mal wieder einmal Uschi steil aus dem Kreuz. Da taucht hier doch eine riesige Kiste auf – voll mit Kleidung und anderem. Aber vor allem mit Kinderkleidung. Im Nu war eine Kindermodenschau im Gange und der Nachwuchs hatte sichtlich Freude an den Sachen. Danke Uschi – du hast Kinderherzen so glücklich gemacht. Dabei mussten wir feststellen – es gibt erhebliche Unterschiede beim Inhalt der Boxen und Kisten. Während die meisten Boxen mit wichtigen Sachen beladen sind, die wir hier allesamt sehr gut verwenden können und die uns wirklich weiter helfen, kommen aber auch Boxen an, bei denen wir uns fragen, was sollen wir damit? Verrostete Werkzeuge, nicht verwendbare Maschinen, defekte Teile und Klamotten, die würde ein Deutscher nicht einmal mehr zum Streichen seiner Wohnung anziehen. Einige Kleidungsstücke waren sogar mit Wand- oder Lackfarbe bereits reichlich verziert. Schade um die teuren Versandkosten, die hätten uns hier wesentlich mehr geholfen.

Zur Lage:

Erstaunlich ist definitiv, wie sich Hilfsorganisationen präsentieren. Auf dem Platz, auf dem das Internationale Rote Kreuz nicht ganz 3 Monate residierte, hat sich inzwischen sehr viel getan. Dort waren ja etliche große Lkw mit Kies abgeladen worden, ein brandneuer Zaun für gut 5.000 Peso je laufender Meter war um das gut 30.000 qm umfassende Grundstück gezogen worden, 3 Wachposten einer zivilen Sicherheitsfirma mussten das Grundstück sichern und außer Unterkunftbeschaffung (Behelfsunterkünfte mit 8-10 qm Wohnfläche je Familie und ohne jegliches Mobiliar) war vom IRK nichts zu erwarten.

Heute sind die Koreaner mit ihren technischen Ingenieuren der Armee dort ansässig. Die haben zuerst den Zaun abgerissen und dann den Kies auf einen großen Haufen geschoben. So verwurstet das IRK die Spenden und Einnahmen – von der miserablen Hilfsbereitschaft und dem unmöglichen Auftreten ganz zu schweigen.

Die Märkte füllen sich zusehens mit Waren und im Supermarkt gibt es auch wieder einige der kleinen Leckereien, die das kulinarische Leben zu bereichern verstehen. Allerdings zu teilweise horrenden Preisen. So kostet beispielsweise eine kleine Plastikflasche Senf über 2 Euro. Es gibt sogar wieder Marmelade, allerdings zuckerfrei und das 100g-Glas für 4,20 Euro. Nach wie vor beinahe unerschwinglich sind die Preise für Obst und Gemüse. Haben wir vor Yolanda für Bananen etwa 10-15 Peso je Kilo bezahlt, so sind nun 60-80 Peso fällig. 3 Stück Peperoni kosten zwischen 5 und 10 Peso und eine Ananas (vorher 3 Stück für 100 Peso) wird mit bis 100 Peso je Stück gehandelt. Zum Glück fahren die Reisbauern zurzeit ihre erste Ernte nach dem Taifun ein, weshalb wir die Hoffnung haben, dass sich zumindest die Preise für den Reis bald einem normalen Niveau nähern.

An einigen wenigen Stellen haben Reparaturarbeiten an den Straßen begonnen. War auch dringend Zeit dafür. Stellenweise waren die Schlaglöcher bis 30, an extremen Stellen sogar 50 cm tief, an einigen Stellen als Rillen im Fahrbahnbelag, an anderen bis zu 1qm groß und eine echte Gefahr für jeden Wagen und insbesondere für die Motorradfahrer.

Unseren Tierfreunden sei gesagt es geht hier im Bereich der Tierheime nicht einen Schritt voran. Nach dem Taifun hatten die Tierheimleiter die Käfige geöffnet und alle Tiere in Freiheit entlassen, sie waren mangels Futter dazu gezwungen. Dass Yolanda an den Tieren nicht spurlos vorüber gegangen war, das zeigte sich allmorgentlich auf den Straßen. Jeden Morgen musste ich auf dem Marhalika Highway nach Tacloban nie weniger als 15, meist um die 2 Dutzend tote Hunde und Katzen zählen. Als wenn die Tiere völlig ihre Orientierung verloren hätten, sind sie scharenweise vor die Autos und Lkws gelaufen. Inzwischen sind 2 Tierheime weitgehend wieder hergestellt, können aber keine Tiere aufnehmen, weil das Geld fürs Futter fehlt. So irren noch immer ganze Rudel herrenloser, inzwischen verwilderter Hunde und Katzen herum, ohne Bezugsperson, ohne regelmäßiges Futter, ohne Unterkunft und ohne ärztliche Versorgung. Sie ernähren sich von allem was sie finden und so sind Krankheiten weit verbreitet. Es ist wirklich kaum mit anzusehen. Da die Menschen hier selbst nicht ausreichend Nahrung haben, werden diese armen Geschöpfe überall verjagt und bekommen auch nicht irgendwo mal etwas zu fressen bereit gestellt.

Die Regierung hat das Programm „Cash for Work“ eingestellt. Nur der CRS (Catholic Relief Service) bietet den Menschen zur Zeit noch stellenweise die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen. Allerdings ist diese Aktion nicht sehr beliebt, denn der CRS zahlt eben nicht „CASH“. Die zahlen so, wie es ihnen gerade passt – oft erst nach 2 oder 3 Wochen und nicht immer die volle Summe. Diejenigen, die beim Department for Public Works and Highways beschäftigt waren, warten zu Tausenden noch immer auf Löhne, die bereits im Dezember oder Januar fällig gewesen wären.

Die Trinkwasseranlage von NAVIS, die diese Deutsche Hilfsorganisation in San Joaquin zurück gelassen hatte, ist leider seit gut 6 Wochen außer Betrieb und verfällt zusehens. Nichts und Niemand kümmert sich um die teure technische Anlage und so ist es nur eine Frage der Zeit, wann das Zelt samt Inhalt in dunklen Kanälen verschwunden ist. Und hier, wo wir gutes Trinkwasser dringend brauchen würden, hier haben wir nur Chlorwasser bekommen und inzwischen nicht einmal mehr dies. Denn dadurch, dass die Bevölkerung sich geweigert hat diese Brühe zu trinken, hat das Spanische und das Deutsche Rote Kreuz (Cruz Roya und DRK) die Trinkwasserproduktion einstellen müssen. Was für eine tolle Hilfe…..

Wir hatten Glück und der Taifun Domi, der genau auf uns Kurs hielt, drehte vor Samar gen Norden ab. Allerdings beschert uns dieses Wetterphänomen reichlich Regen, seit nunmehr 8 Tagen. Nicht gerade gut für die noch recht jungen Gemüsepflanzen. Wir werden wohl einen Teil der Pflanzen verlieren, denn Niederschlagsmengen von 50 – 180 mm tagtäglich, das verkraften die Junggemüse nur recht schwer. Außerdem fehlt uns Land. Wir haben einfach nicht genügend Fläche, um das hier benötigte Gemüse anpflanzen zu können. Da wir noch Saatgut haben versuche ich hier irgendwie Land zu pachten oder vielleicht zu kaufen. Dazu bin ich gerade dabei Spenden zu sammeln, denn so ein Projekt bekomme ich nicht alleine gestemmt. Hoffe nur, es gelingt mir, bevor die Zeit für eine mögliche Aussaat vorbei ist.

Obendrein hat nun endlich oder endgültig mein KIA die Beine davon gestreckt. Der Wagen läuft zwar noch allerdings immer die ersten 5 km mit allen Kontrollleuchten an – erst dann kommt irgendwann die Lichtmaschine wieder und beginnt ihren Dienst zu verrichten. So fahren wir immer mit dem Risiko, dass der Wagen liegen bleibt, denn irgendwann ist die Batterie leer, die zu Beginn einer jeden Fahrt für die Stromversorgung sorgt. Im Moment rätseln wir noch, wie wir nächste Woche Johannes Dennda zum Flughafen bekommen. Er muss sehr früh am Morgen (04:00h) dort hin und wenn wir auf der Fahrt liegen bleiben…

Dann hab ich noch eine Ankündigung in einer sehr privaten Angelegenheit. Sollte jemand die Absicht haben uns hier noch eine Box zu schicken – ich wäre sehr dankbar, wenn dort Babysachen drin wären – egal was – vom Fläschchen bis zum Kinderwagen – vom Strampler bis zur Wiege, von der Rassel bis zur Höschenwindel – und dies ist dann ausnahmsweise nur für Donna und mich bestimmt – denn ich werde wohl Vater – zum ersten mal in meinem Leben – ein ungewohntes Gefühl – aber ein verdammt gutes.

Mr. Dirk Bruckner
Metropolitan Bank and Trust Company Branch; Tacloban-Marasbaras (525)
Adress: Marasbaras National Highway, Tacloban City
Account No: 525-3-52552893-7
swift code: MBTCPHMM (ROUTING NO: 026-002846)

oder ueber paypal an: d61bruckner@yahoo.co.uk

oder über

LBB KartenService
IBAN:DE83100500006603197900
BIC: BELADEBE
Kontonummer: 6603197900
Bankleitzahl: 10050000
Institut: Landesbank Berlin AG
!!!!!!!!Verwendungszweck: 4213 0712 3257 5023/Bruckner !!!!!!!!!!!
Ganz wichtig ist der Verwendungszweck. Wenn du den nicht angibst, kommt das Geld nicht hier an!!!!

NACH TAIFUN YOLANDA: Weiterer Augenzeugenbericht von Dirk Bruckner aus Tacloban

Im Original von Dirk Bruckner von seiner Facebook Seite übernommen. Hier wird nichts zensiert oder berichtigt.
Hallo Ihr Lieben Es ist heute Samstag, 07.12.2013 Tag 7 ohne Nahrunghsmittelversorgung. Seit wir 3 kg Reis und ein paar Dosen Sardinen vor 9 Tagen und 1 Liter Wasser vor einer Woche bekommen haben gab es ausser der Wolldecke mit Teddybaeren bei 35 Grad nichts mehr. Resultat – die Verbrechensrate ist sprunghaft angestiegen. Die Regierung hat in Tacloban und Tanauan Militaer und Polizei verstaerkt – nicht aber fuer die Aussengebiete. Wie gestern der Innenminister im Radio so schoen sagte – es wird der Bevoelkerung dringend geraten sich zu bewaffnen. Einige Buergermeister haben dazu in ihrem Bereich kurzerhand alle Waffengesetze fuer ungueltig erklaert und verlangen von ihren Buergern, dass sie Waffen tragen, sobald sie aelter als 10 Jahre alt sind. Es ist zu derart vielen Raubueberfaellen gekommen, dass Bruno und ich am Montag einen Termin mit einem Besitzer eines Waffengeschaeftes haben. Der sagte, was sollen alle Vorschriften, wenn hier Menschen fuer ein Kilo Reis getoetet werden? Ich scheiss auf die Gesetze – wenn ihr eine Waffe braucht und habt keinen Waffenschein – bei mir bekommt ihr eine Waffe. Dieses Angebot hat er allerdings nur hier lebenden Auslaendern und einigen Bekannten und Freunden gemacht, damit die Dinger nicht in falsche Haende geraten. Und er macht sicher kein grosses Geschaeft damit, gewaehrt er doch 25% Rabatt auf den Listenpreis. Gestern Abend konnte Donna mit ihrem kleinen Bruder Angelo in Manila telefonieren. Der arbeitet als Hausmeister in der Villa einer Managerin von LBC – einem nationalen Paketzusteller wie DPD oder UPS. Es hat sich bis in die Hauptstadt herumgesprochen, dass weite Regionen nichts mehr zu Essen haben. Angelo hat am Telefon geweint, als er erzaehlte, dass im Haus seiner Chefin tonnenweise Versorgungsgueter stehen, von Kleidung bis Nudeln, von Gewebeplanen fuer Hausdaecher bis zu Werkzeug fuer den Wiederaufbau und ein Schuppen voll mit Reis. Angelo will nun seine Chefin bitten per LBC ein paar Pakete hierher zu schicken, damit es in unserem Dorf etwas zu Essen gibt, denn meine Vorraete schwinden zusehens. Bei Bruno sieht es nicht besser aus. In Taunauan, das zu ueber 80% zerstoert wurde, gab es vor 6 Tagen die letzte Lieferung von Nahrung, die aus 5 kg Reis bestand – nicht mehr. Um euch einmal ein Bild davon zu machen, wie wir hier leben, will ich euch einmal den normalen Tagesablauf schildern. Aufstehen bei Sonnenaufgang gegen 0530h – wenn ich nicht schon seit Mitternacht wach bin, weil immer 2 von uns Wache haben und auf die Familie und die Nachbarn aufpassen, so wie jetzt, denn es ist hier die Nacht auf Sonntag und die Uhr sagt mir, es ist 0200h in der Fruehe. -Generator anwerfen, damit wir Trinkwasser haben und der Kuelschrank angeht, damit die letzten Lebensmittel nicht verderben. -Dabei geniesse ich den Luxus einer Schwalldusche aus dem Pumpenschlauch un d rasiere mich vorsichtig, denn meine letzten beiden beiden Rasierklingen haben eine tief roetlich braune Farbe und sind alles andere als scharf. – Fruehstueck besteht aus Kaffee aus den EPA Paketen, die wir von NAVIS bekommen haben oder aus Wasser. Meine Familie isst zudem Reis und die Reste vom Vortag, wenn vorhanden. Wenn nicht, dann eben nur Reis. – Der Vormittag ist Allgemeinem vorbehalten. Also der Jagd nach Essen zu bezahlbaren Preisen, Transporte von Familienangehoerigen und Nachbarn zum Arzt von NAVIS oder der Einkaufstour mit der Apothekerin von Apotheker ohne Grenzen, um Medikamente zu beschaffen. Die mussten sie uebrigens in einer Apotheke in Palo kaufen, weil die anderen Hilfsorganisationen nicht ausgeholfen haben. Und bekamen auch nicht alles, was benoetigt wird. – Waehrend dieser Zeit der “Shoppingtouren” machen die restlichen Familienangehoerigen die Tagesarbeit. Unmengen Holz hacken, damit zum Kochen und fuer das Lagerfeuer in der Nacht genuegend davon vorhanden ist, Waesche waschen, kochen, Kinder versorgen. Zwei passen an der Strasse auf, ob ein Lkw mit Versorgungsguetern kommt. Ist dem so, spurtet einer los und holt die Familie waehrend der andere unsere Namen in die Liste fuer den Empfang eintraegt. Trotzdem bekamen wir beispielsweise nur 3 der tollen Teddybaerendecken fuer insgesamt 31 Kinder in unserer Familie.- Am Nachmittag, meist gegen 1400h, bin ich mit der Beute vom Einkaufen zurueck. Dann essen wir eine winzige Kleinigkeit, was meiner Figur gut bekommt. Heute gab es eine kleine Schluessel Salat mit einer Tomate, einem Stueck Gurke, etwas Chinakohl mit Essig, einer Rippe mit etwas Fleisch vom Geburtstagsschwein und zwei Loeffel Reis. -Danach werden notwenige Arbeiten erledigt, wie weiter Schutt wegraemen, Haus saeubern, Reste vom Haus bergen, die teilweise in bis zu 350-400 m noch immer gefunden werden oder die Hausdaecher weiter abdichten, damit es nicht so viel reinregnen kann. Dabei ist mein Besucher Frank eine grosse Hilfe, der nicht nur Maurer gelernt hat. Er war zudem LKW-Fahrer und ist ausgebildeter Zweiradmechaniker. So repariert er, was zu reparieren ist und hilft bei den Notreparaturen an den Hausern. Ausserdem bauen wir gerade ein kleines Holzhaus, damit hier diese qualvolle Enge ein Ende hat und mehr Menschen hier leben koennen. Zur Zeit schlafen hier jede Nacht bis zu 22 Menschen auf engstem Raum, denn Donnas Bruder Adrian ist mit seinen 4 Kindern und Frau aus Samar gekommen, weil es dort auf der Insel, auf der er lebt, nicht einmal mehr Reis gibt. – um 1730 h wird es stockdunkel, die Petroleumlampe wird angezuendet, es gibt ein Abendessen, heute mal wieder Reis und etwas Sardinen aus der Dose und der Generator wird angeworfen, damit fuer die Nacht die Taschenlampen aufgeladen werden koennen und die Trinkwasserpumpe die Kanister fuellen kann. Gegen 2000h gehen fast alle ins Bett, bis auf die Wache, die um Mitternacht abgeloest wird. -Ich schaetze unsere Kalorienaufnahme auf deutlich unter 1.000 Kalorien am Tag und die prikaere Versorgungslage macht es nicht besser. Dabei leben wir relativ gut, denn es gibt hier viele Familien mit weit weniger Nahrung. Dies ist auch der Grund fuer die inzwischen zahllosen Raubueberfaelle. Nun werden sich sicherlich sehr viele von Euch fragen – warum geht er nicht einfach dort weg? Klar koennte ich Donna und die Kleine nehmen und mir irgendwo ein nettes Plaetzchen suchen, so wie es fast alle Auslaender gemacht haben. Von den gut 800 Auslaendern auf Leyte, Biliran und Samar sind keine 60 mehr hier – abgesehen von denen, die zu Hilfsorganisationen gehoeren. Ich kann nicht. Ich kann nicht weggehen und Gregorio mit seinen 8 Kindern, Rosalia mit ihren 4 Kids, oder die im sechsten Monat schwangere Rose mit einem Kind einfach ihrem Schicksal ueberlassen. Wir sind nun ueber 40 Menschen aus der Familie, die hier zusammen leben und ueberleben wollen. Dazu etliche Nachbarn, Bekannte und entfernte Verwandte. Ich hab inzwischen 2 hochschwangere Frauen ins Krankenhaus bzw in das Geburtszelt des ASB gefahren, die kurz vor der Entbindung standen und inzwischen gesunde Kids zur Welt gebracht haben. Zudem konnte ich einige Dutzend Menschen zum 18 km entfernten naechsten Arzt oder in die Klinik (36 km) fahren, denn hier ist keine aerztliche Versorgung. Ich besitze einen von drei Wagen hier, wobei die anderen beiden weit weniger fahrtuechtig sind als meiner. Gehe ich hier weg, weiss ich, dass die Menschen hier noch mehr Not leiden muessen – dann haette ich wohl keine ruhige Minute mehr. – Ich kann nur hoffen, dass die Unterstuetzung von Euch allen noch etwas andauert und wir nicht zum Weihnachtsfest hier untergegangen sind. Inzwischen wissen wir, dass wir in der Familie nun doch einen Todesfall durch den Taifun zu beklagen haben. Die Schwester von Donnas Grossvater kam in Abuyog ums Leben, was wir wegen der nicht vorhandenen Kommunikationsmoeglichkeiten erst heute – nach ueber 4 Wochen – erfahren haben. Morgen werden Frank Starczan und ich versuchen das elektrische Netz des Resthauses zu bereinigen und dann an den Generator anzuschliessen. Wir hoffen, dann im Haus wieder ein paar Lichter zu haben und vielleicht ein paar Aussenscheinwerfer anbringen zu koennen, damit wir uns vor den boesen Buben schuetzen koennen. Am Montag steht Lebensmittelbeschaffung ganz oben auf der Liste. Frank und ich waren dazu schon einmal in Burauen, das eigentlich nur 30 km entfernt ist und beim Taifun recht glimpflich davon gekommen ist. Nur ist der direkte Weg dorthin gesperrt, weil die Flutwelle eine Bruecke weggerissen hat, sodass wir einen riesen Umweg in Kauf nehmen muessen. Ueber Dulag ist die Strecke etwa doppelt so weit. Die Lebensmittelbeschaffung gestaltet sich schwierig. Zwar sind schon viele Sachen erhaeltlich, allerdings zu horrenden Preisen. So werden beispielsweise viele Fruechte aus Mindanao angekarrt, weshalb ein einziger Apfel bis zu 0,65 Euro kostet oder eine Orange fast 1,50 Euro. Selbst die gestolenen Versorgungsgueter sind voellig ueberteuert. Eine Dose der Sardinen mit 120ml Inhalt (Wobei wir Sardinen echt nicht mehr sehen koennen) kostet hier jetzt 1, 80 Euro und ein Kilo Reis etwa 2,25 Euro. Das sind Preise, die selbst in Deutschland ueberteuert und hier unerschwinglich sind, bei Tagesloehnen von 4-7 Euro, sofern Arbeit vorhanden ist. Das so wichtige Petroleum fuer die Lampen kostete beispielsweise vor Yolanda 0,35 l = 12 Peso – heute wird der halbe Liter mit 100 Peso angeboten. Auch die Benzinversorgung, die schon gesichert schien, strauchelt. Mehrere Tankstellen, die den Betrieb wieder aufgenommen hatten, sind geschlossen, weil der Nachschub fehlt. Nach wie vor ist auch PayPal ein echtes Aergernis. “The most loved way to pay and to be paid” weigert sich durch Ignorieren meinen Account auf die Gebuehren fuer Spendenkonten herunterzustufen. Das wuerde bei Zahlungseingaengen auch schon 1,2% der Summe in deren Kassen spuelen + 10 Peso. Nun liegt das Konto bei Gebuehren, die ein Vielfaches davon betragen. Die bereichern sich an der Not der hier lebenden Menschen, indem sie sich mit euren Ueberweisungen die Taschen vollstopfen. Heute ist Sonntag, 08.12.2013 noch 2 1/2 Wochen bis Weihnachten. Wir haben einige Lampen an den Generator anschliessen koennen und haben nun stundenweise am Abend elektrisches Licht, was von allen fast wie ein Wunder bestaunt wurde. Heute berichtete Adrian, warum er hierher gekommen ist. Eigentlich sollte er als Fischer in der Lage sein zumindest seine Familie zu ernaehren. Adrian hat Angst. Banden lauern den Fischern auf dem Meer mit schnellen Booten auf, werfen sie ins Wasser und stehlen Boot und Fang. Da wir hier keine Boote mehr haben, bringen die erbeuteten Boote Hoechstpreise auf dem Schwarzmarkt. Es sind dabei schon mehrere Fischer umgekommen, weil sie aufgrund der Entfernung das Ufer nicht erreichen konnten oder beim Kampf um ihr Boot getoetet wurden, wie Ueberlebende berichteten. Frank konnte heute mit technischem Geschick endlich mein kleines Motorrad reparieren, sodass ich ab morgen nicht mehr mit dem sehr viel teureren Wagen fahren muss, wenn nicht unbedingt notwendig. Die 125 RUSI ist wieder spritzig wie am ersten Tag. Wir haben wieder keine Hilfslieferung bekommen und nun wird es echt eng. Da die Preise hier ins Uferlose steigen lohnt sich wohl eine Fahrt nach Surigao, trotz 5000 Peso fuer die Faehre hin und zurueck und trotz der weiten Entfernung. Dazu gab es heute heisse Diskussionen ueber die Art der Hilfsgueter und deren Verteilung. So meldete ein lokaler Nachrichtensender im Radio folgende Geschichte: Der amerikanische Flugzeugtraeger lag vollgestopft mit Versorgungsguetern hier bei uns vor der Kueste. Die Amerikaner wollten per Hubschrauber diese Gueter direkt an die Bevoelkerung verteilen, was die lokale Regierung abgelehnt hat. Das gaebe ein Durcheinander, dann wuerden einige Orte doppelt beliefert, andere gar nicht. Die Amis kennen aber durch den sehr langen Aufenthalt auf den Phillipinen die hiesige Mentalitaet und wissen, liefern sie an die Lokalbehoerden, verschwindet sehr viel der dringend benoetigten Hilfsgueter. Deshalb weigerten sie sich an die Behoerden zu liefern und bestanden darauf direkt die Bevoelkerung zu versorgen. Dazu schlugen sie vor das Gebiet von Tolosa bis Abuyog komplett allein zu versorgen, was auch Sinn gemacht haette, denn wir liegen am weitesten von Tacloban weg. Daraufhin hat die Lokalregierung den Amerikanern die Landegenehmigung verweigert. Der Flugzeugtraeger mit allen Hilfsguetern ist wieder abgreist, unverrichteter Dinge. Nach letzten Meldungen soll er diese Gueter nun in Nordcebu abgeliefert haben, obwohl die wegen der Naehe zu Cebu, das unbeschaedigt geblieben ist, gut versorgt sind. Danke der Nachfrage, denn viele zeigten sich echt besorgt ueber Donnas tiefe Prellung und diese bloede Beinwunde. Donna geht es nach der Behandlung wesentlich besser und mein Bein heilt langsam zu. NAVIS hat uebrigens eine LKW-Abdeckplane gestiftet, mit der wir heute provisorisch das Dach abdecken konnten, damit die Huette, die Neslon gerade fuer die Familie baut, regendicht ist. Wir haben also endlich ein dichtes Dach fuer die Behausung gefunden, eine einfache Plane, die uns vom Roten Kreuz verweigert wurde, obwohl dort ueber 2.500 davon herumlagen. Morgen frueh fahren Frank und ich nach Tacloban – mit dem Auto. Wir brauchen wieder Trinkwasser, was wir bei NAVIS holen werden. Bruno berichtete gestern, es gaebe in Tanauan 3 Stellen mit Trinkwasser. Das von Medicine sans Frontier sei unsauber, weil dort sichtbar Schwebeteile drin zu sehen waeren, das Trinkwasser einer anderen Organisation – mir faellt doch der Name im Moment nicht ein – wuerde perlen und nach Chemie schmecken. Er wuerde auch bei NAVIS das Wasser holen, obwohl die am weitesten von seinem Haus entfernt ihr Lager haben. Auf dem Weg nach Tacloban wollen wir bei Bruno kurz halt machen, weil er hat neue Bilder auf seiner Kamera, die ich fuer ihn posten soll. Was ich natuerlich gerne machen werde, damit ihr einen Eindruck bekommt, was hier abgeht. Ich habe noch immer kein Ladegeraet fuer meine Kamera und somit bin ich zurzeit nur auf das Wort angewiesen. Anschliessend wollen wir diese Texte hier posten und dann haben wir einen hoechst halblegalen Termin beim Waffenhaendler, was dringend notwendig ist. Gestern gab es allein in unserem nahen Bereich mindestens 6 Ueberfaelle. In Samar sind gestern und vorgestern bei mehreren Schiessereien 5 Menschen getoetet worden, darunter auch 2 Verbrecher und ein Polizist, wie mir Paolo berichtete, der hier in Telegrafo lebt und Polizeibeamter in Tolosa ist. Er riet mir dazu IMMER eine Waffe zu tragen, weil ich als Auslaender ganz besonders gefaehrdet sei. Er haette mir gerne seine Privatwaffe gegeben, doch er hat sie bislang nicht wiedergefunden, denn auch sein Haus ist voellig zerstoert. Er lebt mit Frau und drei Kindern im Moment in einem Campingzelt, das aussieht wie ein Iglu, im Garten seiner Tante. Waehrenddessen gehen die Aufraeumarbeiten weiter, und es wurden auch heute am Sonntag wieder einige neue Strommasten gesetzt und verkabelt. Allerdings beschraenkt sich dies auf die Hauptstrassen – also den Marhalika Highway. Die abgehenden Nebenstrassen sind noch lange nicht dran. Von unserem Energieversorger aus sind nach Osten inzwischen etwa 8 km und nach Westen ungefaehr 6km mit Strommasten bestueckt. Bis hierher sind das noch gut 3 km und von der Nebenstrasse bis zu unserem Haus nochmal gut 1,5km – es wird also sicherlich nichts mehr mit Strom in diesem Jahr. Reimund Hiegemann aus der Schweiz wird es freuen zu hoeren dass sein Familienweihnachtsgeschenk – eine inzwischen praechtige Sau – noch lebt und bei bester Gesundheit ist. Die Familie hat allerdings beschlossen – die Sau ist erst an Neujahr faellig. Denn dann sind fast alle aus der Familie wieder zusammen und sie wollen ein kleines Fest machen. Mir soll das recht sein, allerdings haben wir kein Schweinefutter mehr. So sammeln wir Wasserspinat, Kokosnuesse und ein paar andere essbare Pflanzen, damit die Schweine genuegend zu futtern haben. Wir haben ja noch immer das zugelaufene Ferkel, das sich hier praechtig eingelebt hat und immer groesser wird. Dazu hat sich nun eine Schweinebande gesellt. Die Sau der Tante, die unsere Nachbarin ist, hat neun Ferkel geworfen, die hier zur Belustigung Aller herumwuseln und allerlei Bloedsinn anstellen, so wie unbeholfene Kids nun einmal sind. Die beiden Enten werden immer verrueckter und haben sich ausser Nelsons Hahn nun auch einen der Hunde von Rosalia und ein schwarz weisses Ferkel als Opfer ausgesucht. Die Drei bekommen mehrfach am Tag den Entenschnabel zu spueren und sind eigentlich staendig auf der Flucht vor den beiden Wasservoegeln. Ich denke mal, anstatt Schwein gibt es zu Weihnachten Ente. NACHTRAG Heute Nacht war es dann soweit – gegen 2000h schlug die Kirchenglocke Alarm. 4 entflohene Strafgefangene waren in San Roque gesichtet worden mit Richtung auf Telegrafo. Es begann eine Jagd auf die Verbrecher, die mit einer Schiesserei endete, ohne dass jemand verletzt wurde. Gegen 0200h erneuter Angriffsversuch, wieder abgewehrt. Wir hatten alle Nachbarn zu Gast, sodass bei uns etwa 30 Menschen Zuflucht gefunden haben. Der Generator lief die ganze Nacht. Erst einmal Benzin dafuer nachkaufen. Aber es war eine gute Abschreckung, dass das Haus und das Gelaende gut erleuchtet waren und es gab den Menschen hier ein Gefuehl der Sicherheit, was insbesondere fuer die Frauen und das gute Dutzend Kids bedeutsam gewesen ist. Hier lag heut Nacht das gesamte verfuegbare Waffenarsenal auf dem Tisch – vom Kuechenmesser ueber die Machete, Messer, Kurzschwerter, Hammer bis zur Axt. Eine Nachbarin, die sehr tief im ehemaligen Wald ihr Haus hat kam mit ihrer mongoloiden Tochter hier an. Das nette Maedchen hatte gestern Geburtstag – sie wurde 17. Selbst die Mutter war – naja – nicht gerade bis an die Zaehne bewaffnet, denn davon hat sie nicht mehr so viele. Aber sie hatte sich ein riesiges Kuechnmesser an einen Bambusstab gebunden und nutze das Teil so als Speer. Eine Nacht mit kaum Schlaf ist nun vorueber und wir sind alle wohlauf. Ich kann gut auf derartige Adrenalinschuebe verzichten, doch so lange die Regierung hier die Situation nicht in den Griff bekommt und so lange wir hier nicht mehr versorgt werden, so lange werden wir wohl damit leben muessen. Soweit von hier – ich denke es langt auch fuer heute. Ganz liebe Gruesse von uns allen, besonders von Donna, Frank und mir. Mr. Dirk Bruckner Metropolitan Bank and Trust Company Branch; Tacloban-Marasbaras (525) Adress: Marasbaras National Highway, Tacloban City Account No: 525-3-52552893-7 swift code: MBTCPHMM (ROUTING NO: 026-002846) oder ueber paypal an: d61bruckner@yahoo.co.uk LBB KartenService Kontonummer: 6603197900 Bankleitzahl: 10050000 Institut: Landesbank Berlin AG Verwendungszweck: 4213 0712 3257 5023/Bruckner Ganz wichtig ist der Verwendungszweck. Wenn du den nicht angibst, kommt das Geld nicht hier an!!!!

ZUSAMMENFASSUNG TAIFUN YOLANDA ZERSTÖRT TACLOBAN

Eine Zusammenfassung über die Missverständnisse und Unzulänglichkeiten der philippinischen Behörden im Zusammenhang mit dem Supertaifun Yolanda und einigen Einzelschicksalen.

 

Tacloban auf den Philippinen liegt idyllisch. Umrahmt von sanften Hügeln gibt der Ort den Blick auf die strahlend blauen Wellen des Pazifischen Ozeans frei. Die betriebsame Provinzhauptstadt mit mehr als 220.000 Einwohnern hatte zum Sprung nach vorn angesetzt. Etwas außerhalb des belebten Hafens und den Kathedralen, die das Küstenufer säumten, findet sich der Strandabschnitt, an dem der amerikanische General Douglas MacArthur während des Zweiten Weltkriegs landete, um die Philippinen von den japanischen Besetzern zurückzuerobern. Am Wochenende strömten die Bauern und die Bewohner ärmerer Dörfer aus dem weiten Umkreis in die Stadt, um sich die neuesten Kinofilme anzusehen oder einen Streifzug durch die Einkaufsgalerien zu unternehmen…WEITER

Supertaifun Yolanda zerstört Imelda Marcos herrschaftlichen Wohnsitz

20-imelda-marcos-romualdez-mansion-olot-leyte

Zerstört in Sekunden. Senator Ferdinand “Bongbong” Marcos Jr. schaut sich die Trümmer des Familienbesitzes des Herrenhauses Olot Manaion in Tolosa, Leyte an.
FOTO: RAFFY LERMA

TOLOSA / LEYTE / PHILIPPINEN — Die ehemalige Erste Frau des Landes, Imelda Romualdez Marcos hat eines ihrer kostbaren Prachtstücke verloren. Der herrschaftliche Wohnsitz THE GRAND OLOT MANSION, welches von Imelda Marcos als ihren angestammten Familiensitz angesehen wird, liegt durch Supertaifun Yolanda in Trümmern auf dem 42 Hektar großen Landbesitz am Strand.

Die Zerstörung kommt fast drei Jahre nachdem das Oberste Gericht der Philippinen in einer kontroversen Entscheidung ihr erlaubte, den beschlagnahmten Landsitz wieder zu übernehmen.

Die grandiose Residenz besass 17 Zimmer, der einst so mächtigen Familie. Der Sohn des ehemaligen Diktators, Senator Ferdinand “Bongbong” Marcos Jr., sagte er habe einige Zeit gebraucht, das Haus wiederzuerkennen.

Der Senator war bei dem Herrensitz vorbeigekommen bevor er sich weiter auf den Weg zur Verteilung von Hilfsgütern im Dorf Imelda machte.

Er erinnerte sich an so viele gute Erinnerungen an dieses Haus, wenn er als Teenager hier seine Sommerferien am Strand des Pazifiks verbrachte.

Zum Grundbesitz gehört ein 18-Loch Golfplatz und gehörte einst der Familienseite seiner Mutter, den Romualdezes, eine der ältesten politischen Klans in der Provinz Leyte.

Ironischerweise, traf Leyte die volle Wucht dieses zerstörerischen Taifuns und ist gleichzeitig eine der ärmsten Provinzen des Landes.

SUPERTAIFUN YOLANDA: Hilferuf aus einem der Häuser

Im Internet wurde dieses Foto über Facebook veröffentlicht.

Hoffentlich kann man den Menschen da helfen und sie dort herausholen.

Einfach unglaublich diese Zerstörung. Links und rechts der Straße müssen Häuser gestanden haben.
10-supertaifun-yolanda-leyte-tacloban-004

SUPERTAIFUN YOLANDA: Wir haben Infos von CORON, BUSUANGA und EL NIDO in PALAWAN

Der Bürgermeister von Coron hat sich über Facebook gemeldet und läßt wissen, dass alle rund 400 Touristen auf der Insel in Sicherheit sind. Viele von ihnen helfen mit Hilfspäckchen zu packen.

Gerade bekomme ich die Nachricht, dass die Eltern von einer jungen Dame in Frankfurt in dem von ihnen bewohnen Resort auf der Insel Basuange, Palawan den Taifun im Angestelltenhaus überstanden haben und wie alle anderen Wohlauf sind. Der Resort-Managerin war es gelungen auf die Nachbarinsel Coron zu gelangen und mit dem Resort-Besitzer zu sprechen.

Es wird noch Tage dauern bis die Gäste sich bei ihren Angehörigen melden können. Strom- und Kommunikationsleitungen sind alle down. Der Flughafen muss geräumt werden bis er für Flüge freigegeben werden kann.

Für weitere Anfragen aus Busuanga, Coron und El Nido melden Sie sich bitte im Facebook bei der Gruppe

https://www.facebook.com/groups/Neidel.Joachim/    an. Die meiste Zeit ist jemand online, der neue Mitglieder sofort freischaltet.

Hier ist eine e-mail veröffentlicht von dem Besitzer des Resorts der in weiterem Kontakt mit El Nido, Coron und Busuanga steht und bei der Suche nach Angehörigen hilft.

SUPERTAIFUN YOLANDA: Originalbericht – unübersetzt

Entgegen meinen Richtlinien zum Betreiben dieser Seite, habe ich mich wegen der Umstände entschlossen, hier einfach nur auf die Seite in englischer Sprache hinzuweisen und nicht zu übersetzen.

Da liegen so viele persönliche Anfragen vor, die ich zu beantworten wichtiger einschätze als zu übersetzen.

Liebe Leser, entschuldigen Sie mir bitte diese Ausnahme.

 

LINK:   http://newsinfo.inquirer.net/524169/aquino-orders-deployment-of-all-search-rescue-teams-use-of-controversial-savings

SUPERTAIFUN YOLANDA: Bilder aus Basey in Samar

Ich poste hier mal nur den LINK

http://s1152.photobucket.com/user/interaksyon-business/library/Basey?sort=3&page=1

SUPERTAIFUN YOLANDA: Tacloban in Leyte

10-supertaifun-yolanda-leyte-tacloban-001TACLOBAN / LEYTE / PHILIPPINEN — Eine Mutter weint über ihrem toten Sohn in einer zerstörten Kapelle nach dem Supertaifun Yolanda. Mehr als 100 Leichen liegen in den Straßen der Stadt.

Soldaten versuchen andere Gemeinden in der Umgebung zu erreichen.
Die Überlebenden laufen ziellos in den Straßen umher.

Survivors walk on a road after super Typhoon Haiyan battered Tacloban city in central Philippines
Militär C-130 Frachtflugzeuge sind auf dem zerstörten Flughafen von Tacloban mit Hilfskräften und -gütern gelandet.

Mit mehr Toten und Nachrichten über Zerstörungen wird gerechnet, nachdem mehr und mehr bisher nicht erreichte Gegenden von den Hilfskräften besucht werden können.

Philippine military C130 cargo planes ferrying supplies park at tarmac outside airport after super Typhoon Haiyan battered Tacloban city in central Philippines

SUPERTAIFUN YOLANDA: Ortschaften auf Bantayan, Cebu zerstört

BANTAYAN / CEBU / PHILIPPINEN — Nach Angaben von Gouverneur Junjun Davide von Cebu sind die Häuser in den Orten Bantayan, Madridejos und Sta. Fe auf der nördlichen Insel von Cebu zu 95-98 Prozent zerstört durch den Supertaifun Yolanda.





xxx