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Tag Archives: Taifun

AUFRUF FÜR DIRK BRUCKNER UND HILFE FÜR LEYTE

LEYTE / PHILIPPINEN — Mehr als acht Monate sind vergangen, nachdem Supertaifun Yolanda auf die Insel Leyte um die Gegend von Tacloban traf.

In den Medien wird von der philippinischen Regierung und den großen Hilfsorganisationen vorgegaukelt es stünde alles zum Besten.

Tausende Menschen sind in kleinen Dörfer einfach vergessen worden.

BITTE LESEN SIE DEN ERNEUTEN AUFRUF von Uwe Reck um DIRK BRUCKNER bei seiner schweren Aufgabe zu helfen.

(Die Bilder sind keine acht Monate alt, sondern erst ein paar Tage.)

Hilfe für DIRK BRUCKNER in LEYTE nach TAIFUN YOLANDA

Hilfe für DIRK BRUCKNER in LEYTE nach TAIFUN YOLANDA

Hallo Freunde. Ich spreche jetzt mal keinen persönlich an, denn dies ist ein Rundschreiben an alle meine FB-Freunde. Bitte lest das bis zum Ende, denn es ist mir sehr wichtig.
Ihr erinnert Euch sicher an den schlimmen Taifun “Hayan”, der im vergangenen Jahr im November große Teile der Visayas-Gruppe zerstört hat. Speziell die Insel Leyte wurde sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. In den größeren Städten ist der Wiederaufbau gut vorangekommen, aber einige Regionen in der Provinz wurden schlicht vergessen. Dort sieht es heute fast noch genauso aus wie im November. Die Menschen werden nicht versorgt haben keine Arbeit, hungern und wohnen immer noch zum Teil in einfachen Hütten oder Zelten, die keinem schlechten Wetter standhalten. In einer dieser Ortschaften haben wir einen Freund, Dirk Bruckner. Er ist als einziger Ausländer dort geblieben und hilft, wo er kann. Aber seine Möglichkeiten und finanziellen Mittel sind beschränkt. Wenn er nicht dort wäre, wäre die Hälfte des Dorfes schon verhungert. Nachdem jetzt die ganzen Hilfsorganisationen abgezogen sind, kämpfen Dirk und seine Familie, Freunde und Nachbarn ums nackte Überleben. Dort fehlt einfach alles.

Hilfe für DIRK BRUCKNER in LEYTE nach TAIFUN YOLANDA

Ja,in diesem Haus leben Menschen.

Meine Bitte an Euch. Spendet, was Ihr könnt. Die Menschen dort benötigen vor allem haltbare Lebensmittel wie Konserven jeder Art, Nudeln, jede Art haltbarer Lebensmittel in festen Umverpackungen. Ganz wichtig ist für die Kleinsten Trockenmilch für Babynahrung. Schaut Eure Kleiderschränke durch. Bekleidung jeder Größe, von Kinderkleidung bis Übergrößen. Kinderspielzeuge, Schulbedarf, Werkzeuge. Fast jeder deutsche Keller ist mit Werkzeug mehrfach bestückt. Sortiert einfach den 5. Schraubendreher aus.
Zudem sind Geldspenden auf Dirk sein Konto sehr gefragt, da hier vor Ort Reis, das Hauptnahrungsmittel der Philippinen, gekauft werden muss.
Ich versichere Euch, dass Eure Spenden da ankommen, wo Ihr sie für spendet. Dirk Bruckner ist sehr zuverlässig und auch Geldspenden kommen ihrem Verwendungszweck zu.
Schaut Euch Dirks FB-Seite an und macht Euch ein Bild von der Lage.
Falls ich ausreichend Rückmeldungen von Euch bekomme, werden wir für die Sachspenden Sammelstellen organisieren, damit ein Kompletttransport auf die Philippinen stattfinden kann. Auch aus diesem Grund sind Geldspenden sehr wichtig. Wir benötigen natürlich in Deutschland auch Geld für den Transport hierher, der nicht ganz billig ist. Dafür ist unsere Tochter Tanja Urban zuständig. Sie sammelt die Gelder für den Transport. Falls Ihr Geld für den Transport spenden wollt, schickt mir eine PN und ich gebe Euch die Bankverbindung.
Lasst mich bitte wissen, ob und wann Ihr Sachspenden abgeben wollt, damit ich das mit den Sammelstellen organisieren kann.
Danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, diesen Text zu lesen.
Ich hoffe auf möglichst viele positive Entscheidungen, denn Ihr könnt helfen, dass die Menschen dort wenigstens in diesem Jahr etwas Weihnachten feiern können, nachdem sie im letzten Jahr die Toten geborgen, gezählt und beerdigt haben.


Danke Euch.
Hilfe für DIRK BRUCKNER in LEYTE nach TAIFUN YOLANDA

Hilfe für DIRK BRUCKNER in LEYTE nach TAIFUN YOLANDA

WETTER: Mehr Monsunregen – kein Sturm

10-wetteranalysePHILIPPINEN — Der Südwest-Monsun beeinflusst weiterhin den größten Teil von Luzon am Donnerstag. Nach Aussagen der staatlichen Wettervorherseher von PAGASA entwickelt sich zur Zeit kein tropischer Sturm, der die Philippinen in den nächsten zwei oder drei Tagen treffen könnte. Bevor Monatsende könnten noch ein oder zwei Stürme über das Land ziehen.

Die Niederschlags-Unwetter-Warnungen wurden aufgehoben.

10-taifun-florita-kurs-10Die Region MIMAROPA, damit ist Mindoro, Marinduque, Romblon und Palawan gemeint, und auch die Provinzen von Zambales, Bataan, Cavite und Batangas werden einen bewölkten Himmel mit vereinzelten Regenschauern haben.

In Mindanao, die Soccskargen und Davao Regionen werden bewölkt sein mit leichten bis mäßigen Regenfällen und Gewittern durch eine Windkonvergenz.

Metro Manila und der Rest des Landes wird teilweise bewölkt bis bewölkt sein mit einzelnen Regenschauern und Gewittern.

PAGASA hat eine Sturmwarnung ausgegeben im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Monsuns für die nördlichen und östlichen Seegebiete von Nord-Luzon und die westlichen Seegebiete von Zentral- und Süd-Luzon.

Das Wetterbüro warnt Fischer ausdrücklich davor in See zu stechen. Großen Schiffen wird angeraten nach großen Wellen Ausschau zu halten.

Taifun Neogurin wird in den nächsten Tagen sich weiter zum Tropensturm abschwächen und dabei entlang der südlichen Küste von Japan nach Osten abziehen.

Das Wetter bis zum 09. Juli 2014 – 13 Uhr

08-wetteranalysePHILIPPINEN — Supertaifun Neoguri (Florita) wurde zurückgestuft zu einem Taifun. Er befindet sich bereits außerhalb des philippinischen Verantwortungsbereichs und ist etwa 200 Kilometer WSW von Okinawa, Japan. Der Taifun hat immer noch Windgeschwindigkeiten von 205 km/h in der Nähe des Zetrums und bewegt sich mit 30 km/h auf die Westküste von Kyushu zu. Hier ist mit schweren Regen und hohen Wellen in dem Gebiet von Ishigakijima- Okinawa-Ryukyu Islands zu rechnen.08-taifun-florita-kurs-06

Die Philippinen werden weiterhin vom Südwest-Monsun beeinflusst, der immer noch durch den Taifun Neoguri verstärkt wird. Der Monsun bringt windige Konditionen und Bewölkung mit mäßigen bis schweren Regenfällen mit sich für die Gebiete Mindoro, Palawan, die westlichen Visayas und einige Teile des westlichen Luzons.

Bewohner dieser Gebiete beachten bitte die Unwetterwarnungen für diese Gebiete auf der folgenden Karte.

08-wetterwarnung-wind-niederschlag-01

 

Unwetterwarnung durch Südwest-Monsun für die folgenden Provinzen:

Palawan, Western Aklan, Antique, Occidental Mindoro, Oriental Mindoro, Western Batangas, Lubang Island, Bataan, Western Zambales und Western Pangasinan bis zum Mittwochmorgen, den 9. Juli. Deswegen die ORANGE und ROT Extrem-Niederschlagswarnungen für die genannten Gebiete.

Die Erklärung der Farbkodes HIER

Das Wetter bis zum 8. Juli 2014 – 13 Uhr

07-wetteranalysePHILIPPINEN – An der Gesamtwetterlage ändert sich nicht viel. Der Südwest-Monsun bläst weiter, der Supertaifun Neoguri, lokal Florita, bedroht mit 240 km/h Windgeschwindigkeiten Japan.

Sehr weit von Osten ziehen Tiefdruckrinnen nach Westen. Diese sind die Geburtsstätten für Taifune.

Taifun Florita in PAR

06-taifun-florita-kurs-01PHILIPPINEN — Der starke Taifun Florita ist seit Mitternacht Mitternacht in der Philippine Area of Responsibility (PAR) und bedroht nun Okinawa und Ryukyu Islands.

Für die Philippinen bedeutet dies eine Verstärkung des Südwest-Monsuns (hanging habagat) mit Bewölkung, Niederschlag und Wind bis zu 50 km/h über den westlichen Visayas und der MiMaRoPa-Region. Die Bedrohung durch Sturzfluten und Erdrutschen entlang der Flüsse und Berghängen ist besonders groß.

Taifun Florita befand sich heute Morgen um 6 Uhr Lokalzeit über dem östlichen Teil der North Philippine Sea in der Nähe der Koordinaten 17.7N 133.7E oder etwa 1.220 ostsüdöstlich von Santa Ana, Cagayan.

Die maximale Windgeschwindigkeit in der Nähe des Sturmzentrum beträgt zur Zeit 220 km/h ind Böen bis zu 270 km/h.

Die Niederschlagsmengen in der Nähe des Sturmzentrum und nördlich des Auges sind mit 200 bis 350 Millimeter schwer bis extrem.

Taifun Florita hat einen Durchmesser von 1.035 Kilometern und gehört damit zum Durchschnitt. Die zurückliegenden Zugrichtung war NW mit einer Geschwindigkeit von 22 km/H. Die voraussichtliche Zugrichtung ist NW mit 24 km/h auf die North Philippine Sea-Ryukyus Gegend zu.

Am Montagmorgen wird Taifun Florita zum Supertaifun, wenn er über die North Philippines Sea zieht und dann etwa 755 Kilometer OSO von Basco, Batanes sein wird, mit Windgeschwindigkeiten von 250 km/h.

Am Diestagmorgen macht Taifun Florita eine Richtungsänderung auf NNW auf dem Weg in das Gebiet von Okinawa und wird sich dann rund 245 Kilometer SSW von Naha International Airport, Okinawa befinden mit Windgeschwindigkeiten von 260 km/h.

Am Mittwochmorgen ist Taifun Florita bereits wieder außerhalb der PAR und über der East China Sea und zieht in eine nördliche bis nordnordöstliche Richtung auf die Ryukyu Islands zu mit Windgeschwindigkeiten bis zu 230 km/h.

06-taifun-florita-animationMit schweren Regenfällen in den nächsten Tagen muss in den Visayas und Luzon mit der Metropole Manila gerechnet werden.

(Zur Animation bitte Doppelklicken – gif)

Das Wetter bis morgen den 06. Juli 2014 – 12 Uhr

05-wetteranalysePHILIPPINEN — Das Tiefdruckgebiet über der Provinz Cagayan im Norden von Luzon hat sich aufgelöst.

Taifun NEOGURI (08W) wurde hochgestuft von einem Tropensturm. Der Taifun liegt rund 1.645 Kilometer östlich von Casiguran, Aurora mit Windgeschwindigkeiten von 165 km/h in der Nähe des Sturmzentrums. Der Taifun zieht mit 22 km/h in eine nordwestliche Richtung in die North Philippine Sea.
Nach der Vorhersage wird sich der Taifun weiter verstärken und das philippinische Verantwortungsgebiet (PAR = Philippine Area of Responsibility) am frühen Sonntagmorgen erreichen.

Der Taifun wird nicht direkt das Festland beeinflussen. Er wird aber den Südwest-Monsun verstärken (habagat), der die westlichen Visayas und Teile des westlichen Luzon dieses Wochenende bis in die nächste Woche beeinflussen wird.

Der aus Südwesten kommende Monsun bringt Bewölkung und Regen mit sich ind die Regionen von MiMaRoPa, die Visayas und Mindanao.

Regen für Süd-Mindanao, eventuell Sturm

25-niederschlagskartePHILIPPINEN — Es ist mit Bewölkung und Regen in einigen Teilen von Mindanao innerhalb der nächsten 24 Stunden zu rechnen. Verursacht wird dies durch die Intertropische Convergenzzone. Betroffen wird hauptsächlich das südliche Mindanao mit leichtem bis mäßigem Regen am heutigen Mittwoch sein.

Die Intertropische Convergenzzone bringt dicke Wolken mit sich, die sich als Brutstätte für Tiefdruckgebiete und potentielle Taifune entwickeln können.

Der Rest des Landes mit der Hauptstadt Metro Manila wird in den nächsten zwei bis drei Tagen teilweise bewölkt bis bewölkt sein mit möglichem Regen und vereinzelten Gewittern.

Große Teile von Luzon, darunter auch Manila, werden heißer und mit weniger Niederschlag sein bis zum Freitag durch den zurückgezogenen Südwestmonsun über der West Philippine Sea. Regenfälle des Südwestmonsun werden nicht bis an die westlichen Küsten der Philippinen reichen.

Tiefdruckgebiet entwickelt sich vielleicht innerhalb der nächsten 72 Stunden zum Taifun

Das staatliche Wetteramt PAGASA beobachtet ein Tiefdruckgebiet östlich von Mindana, welches sich innerhalb der nächsten 72 Stunden zu einem Taifun entwickeln kann.

25-wetteranalyseDas Tiefdruckgebiet liegt eingebettet in der Intertropischen Konvergenzzone 700 Kilometer östlich von Nordmindanao und beeinflusst das Wetter von Mindanao.

Leichter bis mäßiger Regen mit Gewittern ist für die Visayas und Mindanao zu erwarten.

Bericht von DIRK BRUCKNER aus Leyte zum Schulanfang


03-dirk-bruckner-schulanfang-in-leyte-02Ich stelle den Beitrag von DIRK BRUCKNER, der den Lesern hier mittlerweile ein Begriff sein sollte, ungekürzt ein.

Ansonsten trefft ihr Dirk auch im Facebook unter seinem Namen oder im DEUTSCH – PHILIPPINSCHER KLUB, Klub bitte mit “K” sonst ist schlecht.

Zitat:

Dirk Bruckner added 5 new photos.
1 hr · Edited · 

Hallo Ihr Lieben

Gestern begann hier das neue Schuljahr – 2 1/2 Monate früher als gewöhnlich – den durch den Taifun ist viel Stoff aufzuholen. Unser Ladi ist nun von der Elementary School auf die Highschool gewechselt, ebenso die Tochter von Donnas Cousin Edi, Ninin.

Nun stellt euch vor, ihr geht zur Schule, habt gerade einmal einen Kugelschreiber, EINEN Collageblock oder EIN Schulheft, ein Lineal, irgendeinen gebrauchten Taschenrechner (danke nochmals den Spendern) und entweder eine alte Tasche oder eben eine Plastiktragetasche – keine Bücher – denn die gibt es nicht. So kamen gestern Abend zuerst Ladi und Ninin an und baten um Hilfe bei den Hausaufgaben. Sie sollten erklären, welche Mischungen es gibt, Beispiele für Mischungen nennen und deren alltäglichen Gebrauch aufzeigen – Chemie, erstes Jahr Highschool. Also beschäftigten wir und mit homogenen und heterogenen Mischungen, Oxyden, Gasgemisch und anderen Mixturen, die ich erst einmal ganz hinten aus dem Gedächtnis wieder hervorkramen musste.

Noch nicht damit fertig kommt Regine, die älteste Tochter von Donnas Bruder Gregorio und fragt mich, ob ich ihr in Englisch helfen kann – angloamerikanische Literatur – 3. Jahr Highschool. Upps – da war doch was. Also haben wir die angloamerikanische Literatur definiert und mit Twain, Hemingway und anderen ein paar Beispiele geliefert. Inzwischen war es schon nach 20.00h – kommt Gerald an, 16 Jahre alt, Regines Bruder, gerade die Highschool abgeschlossen, völlig verheulte Augen. Er hat den Abschluss an der Highschool mit 79% gemacht – die Visayas State University verlangt aber seit diesem Jahr 80% für die Zulassung zum Studium. Sein Traum Kriminologie zu studieren und Polizist werden zu können scheint damit erledigt zu sein. Währenddessen Dexter, 17 Jahre alt, Sohn der Nachbarin, die gleichzeitig die Schwester von Donnas Mutter ist, mit 80% knapp den Sprung ins Studium geschafft hat. Durch den Taifun sind bei allen Schülern die Noten abgerutscht. Und Gerald mit seinen 7 Geschwistern und dem vollkommen zerstörten Elternhaus musste arbeiten, wo auch immer es ging, um die Familie am Leben zu halten, denn allein konnte der Vater das nicht schaffen.

So kostet den Jungen, der zuvor immer mehr als 85% in seinen Abschlüssen hatte, nun der Taifun seine Chance auf Bildung – mal schauen, ob ich vielleicht helfen kann. Dexter hingegen ist glücklich und hat dann gleich heute die Uni geschwänzt. Die Eltern haben kein Geld, weil keine Arbeit. Dexter hat für heute einen Job – er leert den Fäkalientank an einem Haus in Tolosa, was zwei Tage dauern wird. Dafür bekommt er 550 Peso – 225 pro Tag. Denn neben dem Studium muss er allein für seine Studiengebühren arbeiten und aufkommen – immerhin fast 6.000 Peso im ersten Jahr. Und hier funktioniert die Uni nicht so wie in Deutschland – mit Vorlesungen. Hier wird ganztägig unterrichtet. Die Studenten beginnen morgens gegen 0800h und sind dann am Nachmittag gegen 1600 oder 1700h fertig – 6 Tage die Woche und im ersten Jahr auch noch Sonntags von 0700h bis 1200h. Also bleibt Dexter nichts anderes übrig als ab und an die Uni zu schwänzen, will er sein Studium finanzieren – denn bezahlt er seine Gebühren nicht, fliegt er raus. 4.000 Peso dieser Gebühren übernehme ich von den Spenden, die ich dafür erhalten habe. Damit wird er im Jahr nicht mehr als 8 Tage fehlen – das ist gerade noch vertretbar.

In der kommenden Woche ist Klamotteneinkauf mit den Kids auf dem Programm – denn alle benötigen in diesem Schuljahr wieder ordentliche Schuhe und eine Schuluniform. Teurer Spaß – aber ohne Uniform werden sie ab Juli nicht zum Unterricht zugelassen. Auch meine kleine Tochter braucht eine, denn für sie beginnt Ende Juni mit dem Einstieg in die Vorschule der Ernst des Lebens. Sie ist schon ganz aufgeregt und freut sich wie verrückt auf die Schule. Schon seit Wochen hat sie ihren kleinen Hello Kitty Rucksack gepackt und wäre am liebsten schon im April zur Schule gegangen. Großes Geheul gab es gestern, denn Gregorios zweitjüngste Tochter sollte nicht eingeschult werden. Die Mutter, Rowina, ist schwanger, hat eine 1 ½ jährige Tochter zu Hause und die anderen Kids sind in der Schule. So kann sie die zweitjüngste Tochter nicht in die Vorschule begleiten, was hier so üblich ist. Die Mütter sind beim Unterricht dabei. Wir haben dann entschieden, dass Donna diesen Part übernehmen wird, denn sie setzt das Studium bis nach der Geburt unseres Kindes aus und hat somit Zeit dazu. Dazu geht sie gerade jetzt mit unserer Princess und der lütten Samé zur Vorschule, um die Zwerge einschreiben zu lassen. Das hat mich den Schlaf gekostet, denn Princess ist so aufgeregt, dass sie mich um 330h heute morgen geweckt hat und shon mal mit mir zur Schule wollte. Sie hat Angst, sie bekommt dort keinen Platz, wenn wir zu spät kommen. 

Schwierig ist die Situation mit der 19-jährigen Sheila. Donnas Cousine war auf der Uni, hat das Schuljahr mit 96% abgeschlossen, kann aber nicht weiter machen, weil die Eltern kein Geld haben und es für Frauen überhaupt keine Arbeit gibt, weshalb sie sich das Studium nicht selbst verdienen kann. Sie soll nun arbeiten gehen – wahrscheinlich in Cebu oder Manila, um anstatt zu lernen, als ungelernte mit sehr wenig Lohn die Familie zu unterstützen.

Das einzige Familienmitglied, das zurzeit Arbeit hat, ist Donnas Bruder Cyrell. Er arbeitet für – ihr werdet es nicht glauben – das Rote Kreuz der Türken und verdient dort am Tag 300 Peso. Sein Job ist es, jeden Abend die 12 großen SUV zu waschen, damit die Wagen dann morgens auch schön blitzeblank sind – egal – 300 Peso am Tag sind gutes Geld.

Wer helfen möchte den Kids eine Zukunft zu erlauben ist herzlich willkommen:

Dirk Bruckner
Metropolitan Bank and Trust Company Branch;
Tacloban-Marasbaras (525)
Adress: Marasbaras National Highway, Tacloban City
Account No: 525-3-52552893-7
swift code: MBTCPHMM (ROUTING NO: 026-002846)

oder über PayPal an: d61bruckner@yahoo.co.uk

LBB KartenService
IBAN:DE83100500006603197900
BIC: BELADEBE
Kontonummer: 6603197900
Bankleitzahl: 10050000
Institut: Landesbank Berlin AG
Verwendungszweck: 4213 0712 3257 5023/Bruckner
Ganz wichtig ist der Verwendungszweck. Ohne Angabe des Verwendungszwecks kommt das Geld nicht hier an!!!

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SUPERTAIFUN YOLANDA: Neues von Dirk Bruckner aus Leyte

Ich poste Dirk Bruckner seinen Beitrag hier unzensiert und ungekürzt:

Hallo Ihr Lieben

Die letzten Tage waren emsig und ganztägig von Arbeit gekennzeichnet. So bin ich kaum dazu gekommen mal ins Internet zu schauen, zumal die Internetverbindung mal wieder unter jedem technisch akzeptablem Niveau war – also mit nur 2-10 kb/sec. Danke nochmal an Uschi Gumpold und Werner Hase. Die beiden haben uns großzügig mit Saatgut versorgt und mit dem Saatgut von hier ist ein bunter Gemüsegarten entstanden. Zurzeit wachsen hier und tragen hoffentlich bald auch Früchte: Gurken, Tomaten, Blumenkohl, Broccoli, Zwiebeln, Weißkohl, Oberginen, Tomaten, Paprika, Peperoni, Chili, Kürbis, Melonen, Porree, Petersilie, Thymian, Pfefferminze, verschiedene Salate, und einige einheimische Gemüsearten. Zudem ist ein Teil des Gartens zwei Maissorten vorbehalten. Mais, der prächtig wächst, etwa 1cm am Tag. Obendrein konnten wir erfolgreich ein paar Obstbäume ansiedeln, die aber bis zur ersten Ernte wohl noch 3-4 Jahre auf sich warten lassen. Die Obststräucher mit Limonensorten und Magic Fruit haben ebenso gut angeschlagen und ein Strauch zeigte sogar schon erste Blüten. So haben wir, dank der Arbeit von Johannes Dennda, Donna, Angelo und Ladi etwa 2.000 Pflanzen in den Boden bringen können.

Aus Dänemark sind inzwischen 4 große Kisten eingetroffen (etwa 3-4 mal größer als eine normale Balik Bayan Box) gut gefüllt mit sehr guter Kleidung, teilweise brandneu und noch mit dem Etikett versehen. Allerdings vorwiegend für die Damen, nur wenig für Männer und Kids. Dafür bekamen die Kleinen haufenweise Plüschtiere geschenkt und sogar ein kleiner Nistkasten für die gefiederte Welt war enthalten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob unsere Vögel mit dem Teil etwas anfangen können? Vermutlich werden eher Gekkos darin ihre Jungtiere großziehen.

Und dann kam mal wieder einmal Uschi steil aus dem Kreuz. Da taucht hier doch eine riesige Kiste auf – voll mit Kleidung und anderem. Aber vor allem mit Kinderkleidung. Im Nu war eine Kindermodenschau im Gange und der Nachwuchs hatte sichtlich Freude an den Sachen. Danke Uschi – du hast Kinderherzen so glücklich gemacht. Dabei mussten wir feststellen – es gibt erhebliche Unterschiede beim Inhalt der Boxen und Kisten. Während die meisten Boxen mit wichtigen Sachen beladen sind, die wir hier allesamt sehr gut verwenden können und die uns wirklich weiter helfen, kommen aber auch Boxen an, bei denen wir uns fragen, was sollen wir damit? Verrostete Werkzeuge, nicht verwendbare Maschinen, defekte Teile und Klamotten, die würde ein Deutscher nicht einmal mehr zum Streichen seiner Wohnung anziehen. Einige Kleidungsstücke waren sogar mit Wand- oder Lackfarbe bereits reichlich verziert. Schade um die teuren Versandkosten, die hätten uns hier wesentlich mehr geholfen.

Zur Lage:

Erstaunlich ist definitiv, wie sich Hilfsorganisationen präsentieren. Auf dem Platz, auf dem das Internationale Rote Kreuz nicht ganz 3 Monate residierte, hat sich inzwischen sehr viel getan. Dort waren ja etliche große Lkw mit Kies abgeladen worden, ein brandneuer Zaun für gut 5.000 Peso je laufender Meter war um das gut 30.000 qm umfassende Grundstück gezogen worden, 3 Wachposten einer zivilen Sicherheitsfirma mussten das Grundstück sichern und außer Unterkunftbeschaffung (Behelfsunterkünfte mit 8-10 qm Wohnfläche je Familie und ohne jegliches Mobiliar) war vom IRK nichts zu erwarten.

Heute sind die Koreaner mit ihren technischen Ingenieuren der Armee dort ansässig. Die haben zuerst den Zaun abgerissen und dann den Kies auf einen großen Haufen geschoben. So verwurstet das IRK die Spenden und Einnahmen – von der miserablen Hilfsbereitschaft und dem unmöglichen Auftreten ganz zu schweigen.

Die Märkte füllen sich zusehens mit Waren und im Supermarkt gibt es auch wieder einige der kleinen Leckereien, die das kulinarische Leben zu bereichern verstehen. Allerdings zu teilweise horrenden Preisen. So kostet beispielsweise eine kleine Plastikflasche Senf über 2 Euro. Es gibt sogar wieder Marmelade, allerdings zuckerfrei und das 100g-Glas für 4,20 Euro. Nach wie vor beinahe unerschwinglich sind die Preise für Obst und Gemüse. Haben wir vor Yolanda für Bananen etwa 10-15 Peso je Kilo bezahlt, so sind nun 60-80 Peso fällig. 3 Stück Peperoni kosten zwischen 5 und 10 Peso und eine Ananas (vorher 3 Stück für 100 Peso) wird mit bis 100 Peso je Stück gehandelt. Zum Glück fahren die Reisbauern zurzeit ihre erste Ernte nach dem Taifun ein, weshalb wir die Hoffnung haben, dass sich zumindest die Preise für den Reis bald einem normalen Niveau nähern.

An einigen wenigen Stellen haben Reparaturarbeiten an den Straßen begonnen. War auch dringend Zeit dafür. Stellenweise waren die Schlaglöcher bis 30, an extremen Stellen sogar 50 cm tief, an einigen Stellen als Rillen im Fahrbahnbelag, an anderen bis zu 1qm groß und eine echte Gefahr für jeden Wagen und insbesondere für die Motorradfahrer.

Unseren Tierfreunden sei gesagt es geht hier im Bereich der Tierheime nicht einen Schritt voran. Nach dem Taifun hatten die Tierheimleiter die Käfige geöffnet und alle Tiere in Freiheit entlassen, sie waren mangels Futter dazu gezwungen. Dass Yolanda an den Tieren nicht spurlos vorüber gegangen war, das zeigte sich allmorgentlich auf den Straßen. Jeden Morgen musste ich auf dem Marhalika Highway nach Tacloban nie weniger als 15, meist um die 2 Dutzend tote Hunde und Katzen zählen. Als wenn die Tiere völlig ihre Orientierung verloren hätten, sind sie scharenweise vor die Autos und Lkws gelaufen. Inzwischen sind 2 Tierheime weitgehend wieder hergestellt, können aber keine Tiere aufnehmen, weil das Geld fürs Futter fehlt. So irren noch immer ganze Rudel herrenloser, inzwischen verwilderter Hunde und Katzen herum, ohne Bezugsperson, ohne regelmäßiges Futter, ohne Unterkunft und ohne ärztliche Versorgung. Sie ernähren sich von allem was sie finden und so sind Krankheiten weit verbreitet. Es ist wirklich kaum mit anzusehen. Da die Menschen hier selbst nicht ausreichend Nahrung haben, werden diese armen Geschöpfe überall verjagt und bekommen auch nicht irgendwo mal etwas zu fressen bereit gestellt.

Die Regierung hat das Programm „Cash for Work“ eingestellt. Nur der CRS (Catholic Relief Service) bietet den Menschen zur Zeit noch stellenweise die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen. Allerdings ist diese Aktion nicht sehr beliebt, denn der CRS zahlt eben nicht „CASH“. Die zahlen so, wie es ihnen gerade passt – oft erst nach 2 oder 3 Wochen und nicht immer die volle Summe. Diejenigen, die beim Department for Public Works and Highways beschäftigt waren, warten zu Tausenden noch immer auf Löhne, die bereits im Dezember oder Januar fällig gewesen wären.

Die Trinkwasseranlage von NAVIS, die diese Deutsche Hilfsorganisation in San Joaquin zurück gelassen hatte, ist leider seit gut 6 Wochen außer Betrieb und verfällt zusehens. Nichts und Niemand kümmert sich um die teure technische Anlage und so ist es nur eine Frage der Zeit, wann das Zelt samt Inhalt in dunklen Kanälen verschwunden ist. Und hier, wo wir gutes Trinkwasser dringend brauchen würden, hier haben wir nur Chlorwasser bekommen und inzwischen nicht einmal mehr dies. Denn dadurch, dass die Bevölkerung sich geweigert hat diese Brühe zu trinken, hat das Spanische und das Deutsche Rote Kreuz (Cruz Roya und DRK) die Trinkwasserproduktion einstellen müssen. Was für eine tolle Hilfe…..

Wir hatten Glück und der Taifun Domi, der genau auf uns Kurs hielt, drehte vor Samar gen Norden ab. Allerdings beschert uns dieses Wetterphänomen reichlich Regen, seit nunmehr 8 Tagen. Nicht gerade gut für die noch recht jungen Gemüsepflanzen. Wir werden wohl einen Teil der Pflanzen verlieren, denn Niederschlagsmengen von 50 – 180 mm tagtäglich, das verkraften die Junggemüse nur recht schwer. Außerdem fehlt uns Land. Wir haben einfach nicht genügend Fläche, um das hier benötigte Gemüse anpflanzen zu können. Da wir noch Saatgut haben versuche ich hier irgendwie Land zu pachten oder vielleicht zu kaufen. Dazu bin ich gerade dabei Spenden zu sammeln, denn so ein Projekt bekomme ich nicht alleine gestemmt. Hoffe nur, es gelingt mir, bevor die Zeit für eine mögliche Aussaat vorbei ist.

Obendrein hat nun endlich oder endgültig mein KIA die Beine davon gestreckt. Der Wagen läuft zwar noch allerdings immer die ersten 5 km mit allen Kontrollleuchten an – erst dann kommt irgendwann die Lichtmaschine wieder und beginnt ihren Dienst zu verrichten. So fahren wir immer mit dem Risiko, dass der Wagen liegen bleibt, denn irgendwann ist die Batterie leer, die zu Beginn einer jeden Fahrt für die Stromversorgung sorgt. Im Moment rätseln wir noch, wie wir nächste Woche Johannes Dennda zum Flughafen bekommen. Er muss sehr früh am Morgen (04:00h) dort hin und wenn wir auf der Fahrt liegen bleiben…

Dann hab ich noch eine Ankündigung in einer sehr privaten Angelegenheit. Sollte jemand die Absicht haben uns hier noch eine Box zu schicken – ich wäre sehr dankbar, wenn dort Babysachen drin wären – egal was – vom Fläschchen bis zum Kinderwagen – vom Strampler bis zur Wiege, von der Rassel bis zur Höschenwindel – und dies ist dann ausnahmsweise nur für Donna und mich bestimmt – denn ich werde wohl Vater – zum ersten mal in meinem Leben – ein ungewohntes Gefühl – aber ein verdammt gutes.

Mr. Dirk Bruckner
Metropolitan Bank and Trust Company Branch; Tacloban-Marasbaras (525)
Adress: Marasbaras National Highway, Tacloban City
Account No: 525-3-52552893-7
swift code: MBTCPHMM (ROUTING NO: 026-002846)

oder ueber paypal an: d61bruckner@yahoo.co.uk

oder über

LBB KartenService
IBAN:DE83100500006603197900
BIC: BELADEBE
Kontonummer: 6603197900
Bankleitzahl: 10050000
Institut: Landesbank Berlin AG
!!!!!!!!Verwendungszweck: 4213 0712 3257 5023/Bruckner !!!!!!!!!!!
Ganz wichtig ist der Verwendungszweck. Wenn du den nicht angibst, kommt das Geld nicht hier an!!!!

NACH TAIFUN YOLANDA: Weiterer Augenzeugenbericht von Dirk Bruckner aus Tacloban

Im Original von Dirk Bruckner von seiner Facebook Seite übernommen. Hier wird nichts zensiert oder berichtigt.
Hallo Ihr Lieben Es ist heute Samstag, 07.12.2013 Tag 7 ohne Nahrunghsmittelversorgung. Seit wir 3 kg Reis und ein paar Dosen Sardinen vor 9 Tagen und 1 Liter Wasser vor einer Woche bekommen haben gab es ausser der Wolldecke mit Teddybaeren bei 35 Grad nichts mehr. Resultat – die Verbrechensrate ist sprunghaft angestiegen. Die Regierung hat in Tacloban und Tanauan Militaer und Polizei verstaerkt – nicht aber fuer die Aussengebiete. Wie gestern der Innenminister im Radio so schoen sagte – es wird der Bevoelkerung dringend geraten sich zu bewaffnen. Einige Buergermeister haben dazu in ihrem Bereich kurzerhand alle Waffengesetze fuer ungueltig erklaert und verlangen von ihren Buergern, dass sie Waffen tragen, sobald sie aelter als 10 Jahre alt sind. Es ist zu derart vielen Raubueberfaellen gekommen, dass Bruno und ich am Montag einen Termin mit einem Besitzer eines Waffengeschaeftes haben. Der sagte, was sollen alle Vorschriften, wenn hier Menschen fuer ein Kilo Reis getoetet werden? Ich scheiss auf die Gesetze – wenn ihr eine Waffe braucht und habt keinen Waffenschein – bei mir bekommt ihr eine Waffe. Dieses Angebot hat er allerdings nur hier lebenden Auslaendern und einigen Bekannten und Freunden gemacht, damit die Dinger nicht in falsche Haende geraten. Und er macht sicher kein grosses Geschaeft damit, gewaehrt er doch 25% Rabatt auf den Listenpreis. Gestern Abend konnte Donna mit ihrem kleinen Bruder Angelo in Manila telefonieren. Der arbeitet als Hausmeister in der Villa einer Managerin von LBC – einem nationalen Paketzusteller wie DPD oder UPS. Es hat sich bis in die Hauptstadt herumgesprochen, dass weite Regionen nichts mehr zu Essen haben. Angelo hat am Telefon geweint, als er erzaehlte, dass im Haus seiner Chefin tonnenweise Versorgungsgueter stehen, von Kleidung bis Nudeln, von Gewebeplanen fuer Hausdaecher bis zu Werkzeug fuer den Wiederaufbau und ein Schuppen voll mit Reis. Angelo will nun seine Chefin bitten per LBC ein paar Pakete hierher zu schicken, damit es in unserem Dorf etwas zu Essen gibt, denn meine Vorraete schwinden zusehens. Bei Bruno sieht es nicht besser aus. In Taunauan, das zu ueber 80% zerstoert wurde, gab es vor 6 Tagen die letzte Lieferung von Nahrung, die aus 5 kg Reis bestand – nicht mehr. Um euch einmal ein Bild davon zu machen, wie wir hier leben, will ich euch einmal den normalen Tagesablauf schildern. Aufstehen bei Sonnenaufgang gegen 0530h – wenn ich nicht schon seit Mitternacht wach bin, weil immer 2 von uns Wache haben und auf die Familie und die Nachbarn aufpassen, so wie jetzt, denn es ist hier die Nacht auf Sonntag und die Uhr sagt mir, es ist 0200h in der Fruehe. -Generator anwerfen, damit wir Trinkwasser haben und der Kuelschrank angeht, damit die letzten Lebensmittel nicht verderben. -Dabei geniesse ich den Luxus einer Schwalldusche aus dem Pumpenschlauch un d rasiere mich vorsichtig, denn meine letzten beiden beiden Rasierklingen haben eine tief roetlich braune Farbe und sind alles andere als scharf. – Fruehstueck besteht aus Kaffee aus den EPA Paketen, die wir von NAVIS bekommen haben oder aus Wasser. Meine Familie isst zudem Reis und die Reste vom Vortag, wenn vorhanden. Wenn nicht, dann eben nur Reis. – Der Vormittag ist Allgemeinem vorbehalten. Also der Jagd nach Essen zu bezahlbaren Preisen, Transporte von Familienangehoerigen und Nachbarn zum Arzt von NAVIS oder der Einkaufstour mit der Apothekerin von Apotheker ohne Grenzen, um Medikamente zu beschaffen. Die mussten sie uebrigens in einer Apotheke in Palo kaufen, weil die anderen Hilfsorganisationen nicht ausgeholfen haben. Und bekamen auch nicht alles, was benoetigt wird. – Waehrend dieser Zeit der “Shoppingtouren” machen die restlichen Familienangehoerigen die Tagesarbeit. Unmengen Holz hacken, damit zum Kochen und fuer das Lagerfeuer in der Nacht genuegend davon vorhanden ist, Waesche waschen, kochen, Kinder versorgen. Zwei passen an der Strasse auf, ob ein Lkw mit Versorgungsguetern kommt. Ist dem so, spurtet einer los und holt die Familie waehrend der andere unsere Namen in die Liste fuer den Empfang eintraegt. Trotzdem bekamen wir beispielsweise nur 3 der tollen Teddybaerendecken fuer insgesamt 31 Kinder in unserer Familie.- Am Nachmittag, meist gegen 1400h, bin ich mit der Beute vom Einkaufen zurueck. Dann essen wir eine winzige Kleinigkeit, was meiner Figur gut bekommt. Heute gab es eine kleine Schluessel Salat mit einer Tomate, einem Stueck Gurke, etwas Chinakohl mit Essig, einer Rippe mit etwas Fleisch vom Geburtstagsschwein und zwei Loeffel Reis. -Danach werden notwenige Arbeiten erledigt, wie weiter Schutt wegraemen, Haus saeubern, Reste vom Haus bergen, die teilweise in bis zu 350-400 m noch immer gefunden werden oder die Hausdaecher weiter abdichten, damit es nicht so viel reinregnen kann. Dabei ist mein Besucher Frank eine grosse Hilfe, der nicht nur Maurer gelernt hat. Er war zudem LKW-Fahrer und ist ausgebildeter Zweiradmechaniker. So repariert er, was zu reparieren ist und hilft bei den Notreparaturen an den Hausern. Ausserdem bauen wir gerade ein kleines Holzhaus, damit hier diese qualvolle Enge ein Ende hat und mehr Menschen hier leben koennen. Zur Zeit schlafen hier jede Nacht bis zu 22 Menschen auf engstem Raum, denn Donnas Bruder Adrian ist mit seinen 4 Kindern und Frau aus Samar gekommen, weil es dort auf der Insel, auf der er lebt, nicht einmal mehr Reis gibt. – um 1730 h wird es stockdunkel, die Petroleumlampe wird angezuendet, es gibt ein Abendessen, heute mal wieder Reis und etwas Sardinen aus der Dose und der Generator wird angeworfen, damit fuer die Nacht die Taschenlampen aufgeladen werden koennen und die Trinkwasserpumpe die Kanister fuellen kann. Gegen 2000h gehen fast alle ins Bett, bis auf die Wache, die um Mitternacht abgeloest wird. -Ich schaetze unsere Kalorienaufnahme auf deutlich unter 1.000 Kalorien am Tag und die prikaere Versorgungslage macht es nicht besser. Dabei leben wir relativ gut, denn es gibt hier viele Familien mit weit weniger Nahrung. Dies ist auch der Grund fuer die inzwischen zahllosen Raubueberfaelle. Nun werden sich sicherlich sehr viele von Euch fragen – warum geht er nicht einfach dort weg? Klar koennte ich Donna und die Kleine nehmen und mir irgendwo ein nettes Plaetzchen suchen, so wie es fast alle Auslaender gemacht haben. Von den gut 800 Auslaendern auf Leyte, Biliran und Samar sind keine 60 mehr hier – abgesehen von denen, die zu Hilfsorganisationen gehoeren. Ich kann nicht. Ich kann nicht weggehen und Gregorio mit seinen 8 Kindern, Rosalia mit ihren 4 Kids, oder die im sechsten Monat schwangere Rose mit einem Kind einfach ihrem Schicksal ueberlassen. Wir sind nun ueber 40 Menschen aus der Familie, die hier zusammen leben und ueberleben wollen. Dazu etliche Nachbarn, Bekannte und entfernte Verwandte. Ich hab inzwischen 2 hochschwangere Frauen ins Krankenhaus bzw in das Geburtszelt des ASB gefahren, die kurz vor der Entbindung standen und inzwischen gesunde Kids zur Welt gebracht haben. Zudem konnte ich einige Dutzend Menschen zum 18 km entfernten naechsten Arzt oder in die Klinik (36 km) fahren, denn hier ist keine aerztliche Versorgung. Ich besitze einen von drei Wagen hier, wobei die anderen beiden weit weniger fahrtuechtig sind als meiner. Gehe ich hier weg, weiss ich, dass die Menschen hier noch mehr Not leiden muessen – dann haette ich wohl keine ruhige Minute mehr. – Ich kann nur hoffen, dass die Unterstuetzung von Euch allen noch etwas andauert und wir nicht zum Weihnachtsfest hier untergegangen sind. Inzwischen wissen wir, dass wir in der Familie nun doch einen Todesfall durch den Taifun zu beklagen haben. Die Schwester von Donnas Grossvater kam in Abuyog ums Leben, was wir wegen der nicht vorhandenen Kommunikationsmoeglichkeiten erst heute – nach ueber 4 Wochen – erfahren haben. Morgen werden Frank Starczan und ich versuchen das elektrische Netz des Resthauses zu bereinigen und dann an den Generator anzuschliessen. Wir hoffen, dann im Haus wieder ein paar Lichter zu haben und vielleicht ein paar Aussenscheinwerfer anbringen zu koennen, damit wir uns vor den boesen Buben schuetzen koennen. Am Montag steht Lebensmittelbeschaffung ganz oben auf der Liste. Frank und ich waren dazu schon einmal in Burauen, das eigentlich nur 30 km entfernt ist und beim Taifun recht glimpflich davon gekommen ist. Nur ist der direkte Weg dorthin gesperrt, weil die Flutwelle eine Bruecke weggerissen hat, sodass wir einen riesen Umweg in Kauf nehmen muessen. Ueber Dulag ist die Strecke etwa doppelt so weit. Die Lebensmittelbeschaffung gestaltet sich schwierig. Zwar sind schon viele Sachen erhaeltlich, allerdings zu horrenden Preisen. So werden beispielsweise viele Fruechte aus Mindanao angekarrt, weshalb ein einziger Apfel bis zu 0,65 Euro kostet oder eine Orange fast 1,50 Euro. Selbst die gestolenen Versorgungsgueter sind voellig ueberteuert. Eine Dose der Sardinen mit 120ml Inhalt (Wobei wir Sardinen echt nicht mehr sehen koennen) kostet hier jetzt 1, 80 Euro und ein Kilo Reis etwa 2,25 Euro. Das sind Preise, die selbst in Deutschland ueberteuert und hier unerschwinglich sind, bei Tagesloehnen von 4-7 Euro, sofern Arbeit vorhanden ist. Das so wichtige Petroleum fuer die Lampen kostete beispielsweise vor Yolanda 0,35 l = 12 Peso – heute wird der halbe Liter mit 100 Peso angeboten. Auch die Benzinversorgung, die schon gesichert schien, strauchelt. Mehrere Tankstellen, die den Betrieb wieder aufgenommen hatten, sind geschlossen, weil der Nachschub fehlt. Nach wie vor ist auch PayPal ein echtes Aergernis. “The most loved way to pay and to be paid” weigert sich durch Ignorieren meinen Account auf die Gebuehren fuer Spendenkonten herunterzustufen. Das wuerde bei Zahlungseingaengen auch schon 1,2% der Summe in deren Kassen spuelen + 10 Peso. Nun liegt das Konto bei Gebuehren, die ein Vielfaches davon betragen. Die bereichern sich an der Not der hier lebenden Menschen, indem sie sich mit euren Ueberweisungen die Taschen vollstopfen. Heute ist Sonntag, 08.12.2013 noch 2 1/2 Wochen bis Weihnachten. Wir haben einige Lampen an den Generator anschliessen koennen und haben nun stundenweise am Abend elektrisches Licht, was von allen fast wie ein Wunder bestaunt wurde. Heute berichtete Adrian, warum er hierher gekommen ist. Eigentlich sollte er als Fischer in der Lage sein zumindest seine Familie zu ernaehren. Adrian hat Angst. Banden lauern den Fischern auf dem Meer mit schnellen Booten auf, werfen sie ins Wasser und stehlen Boot und Fang. Da wir hier keine Boote mehr haben, bringen die erbeuteten Boote Hoechstpreise auf dem Schwarzmarkt. Es sind dabei schon mehrere Fischer umgekommen, weil sie aufgrund der Entfernung das Ufer nicht erreichen konnten oder beim Kampf um ihr Boot getoetet wurden, wie Ueberlebende berichteten. Frank konnte heute mit technischem Geschick endlich mein kleines Motorrad reparieren, sodass ich ab morgen nicht mehr mit dem sehr viel teureren Wagen fahren muss, wenn nicht unbedingt notwendig. Die 125 RUSI ist wieder spritzig wie am ersten Tag. Wir haben wieder keine Hilfslieferung bekommen und nun wird es echt eng. Da die Preise hier ins Uferlose steigen lohnt sich wohl eine Fahrt nach Surigao, trotz 5000 Peso fuer die Faehre hin und zurueck und trotz der weiten Entfernung. Dazu gab es heute heisse Diskussionen ueber die Art der Hilfsgueter und deren Verteilung. So meldete ein lokaler Nachrichtensender im Radio folgende Geschichte: Der amerikanische Flugzeugtraeger lag vollgestopft mit Versorgungsguetern hier bei uns vor der Kueste. Die Amerikaner wollten per Hubschrauber diese Gueter direkt an die Bevoelkerung verteilen, was die lokale Regierung abgelehnt hat. Das gaebe ein Durcheinander, dann wuerden einige Orte doppelt beliefert, andere gar nicht. Die Amis kennen aber durch den sehr langen Aufenthalt auf den Phillipinen die hiesige Mentalitaet und wissen, liefern sie an die Lokalbehoerden, verschwindet sehr viel der dringend benoetigten Hilfsgueter. Deshalb weigerten sie sich an die Behoerden zu liefern und bestanden darauf direkt die Bevoelkerung zu versorgen. Dazu schlugen sie vor das Gebiet von Tolosa bis Abuyog komplett allein zu versorgen, was auch Sinn gemacht haette, denn wir liegen am weitesten von Tacloban weg. Daraufhin hat die Lokalregierung den Amerikanern die Landegenehmigung verweigert. Der Flugzeugtraeger mit allen Hilfsguetern ist wieder abgreist, unverrichteter Dinge. Nach letzten Meldungen soll er diese Gueter nun in Nordcebu abgeliefert haben, obwohl die wegen der Naehe zu Cebu, das unbeschaedigt geblieben ist, gut versorgt sind. Danke der Nachfrage, denn viele zeigten sich echt besorgt ueber Donnas tiefe Prellung und diese bloede Beinwunde. Donna geht es nach der Behandlung wesentlich besser und mein Bein heilt langsam zu. NAVIS hat uebrigens eine LKW-Abdeckplane gestiftet, mit der wir heute provisorisch das Dach abdecken konnten, damit die Huette, die Neslon gerade fuer die Familie baut, regendicht ist. Wir haben also endlich ein dichtes Dach fuer die Behausung gefunden, eine einfache Plane, die uns vom Roten Kreuz verweigert wurde, obwohl dort ueber 2.500 davon herumlagen. Morgen frueh fahren Frank und ich nach Tacloban – mit dem Auto. Wir brauchen wieder Trinkwasser, was wir bei NAVIS holen werden. Bruno berichtete gestern, es gaebe in Tanauan 3 Stellen mit Trinkwasser. Das von Medicine sans Frontier sei unsauber, weil dort sichtbar Schwebeteile drin zu sehen waeren, das Trinkwasser einer anderen Organisation – mir faellt doch der Name im Moment nicht ein – wuerde perlen und nach Chemie schmecken. Er wuerde auch bei NAVIS das Wasser holen, obwohl die am weitesten von seinem Haus entfernt ihr Lager haben. Auf dem Weg nach Tacloban wollen wir bei Bruno kurz halt machen, weil er hat neue Bilder auf seiner Kamera, die ich fuer ihn posten soll. Was ich natuerlich gerne machen werde, damit ihr einen Eindruck bekommt, was hier abgeht. Ich habe noch immer kein Ladegeraet fuer meine Kamera und somit bin ich zurzeit nur auf das Wort angewiesen. Anschliessend wollen wir diese Texte hier posten und dann haben wir einen hoechst halblegalen Termin beim Waffenhaendler, was dringend notwendig ist. Gestern gab es allein in unserem nahen Bereich mindestens 6 Ueberfaelle. In Samar sind gestern und vorgestern bei mehreren Schiessereien 5 Menschen getoetet worden, darunter auch 2 Verbrecher und ein Polizist, wie mir Paolo berichtete, der hier in Telegrafo lebt und Polizeibeamter in Tolosa ist. Er riet mir dazu IMMER eine Waffe zu tragen, weil ich als Auslaender ganz besonders gefaehrdet sei. Er haette mir gerne seine Privatwaffe gegeben, doch er hat sie bislang nicht wiedergefunden, denn auch sein Haus ist voellig zerstoert. Er lebt mit Frau und drei Kindern im Moment in einem Campingzelt, das aussieht wie ein Iglu, im Garten seiner Tante. Waehrenddessen gehen die Aufraeumarbeiten weiter, und es wurden auch heute am Sonntag wieder einige neue Strommasten gesetzt und verkabelt. Allerdings beschraenkt sich dies auf die Hauptstrassen – also den Marhalika Highway. Die abgehenden Nebenstrassen sind noch lange nicht dran. Von unserem Energieversorger aus sind nach Osten inzwischen etwa 8 km und nach Westen ungefaehr 6km mit Strommasten bestueckt. Bis hierher sind das noch gut 3 km und von der Nebenstrasse bis zu unserem Haus nochmal gut 1,5km – es wird also sicherlich nichts mehr mit Strom in diesem Jahr. Reimund Hiegemann aus der Schweiz wird es freuen zu hoeren dass sein Familienweihnachtsgeschenk – eine inzwischen praechtige Sau – noch lebt und bei bester Gesundheit ist. Die Familie hat allerdings beschlossen – die Sau ist erst an Neujahr faellig. Denn dann sind fast alle aus der Familie wieder zusammen und sie wollen ein kleines Fest machen. Mir soll das recht sein, allerdings haben wir kein Schweinefutter mehr. So sammeln wir Wasserspinat, Kokosnuesse und ein paar andere essbare Pflanzen, damit die Schweine genuegend zu futtern haben. Wir haben ja noch immer das zugelaufene Ferkel, das sich hier praechtig eingelebt hat und immer groesser wird. Dazu hat sich nun eine Schweinebande gesellt. Die Sau der Tante, die unsere Nachbarin ist, hat neun Ferkel geworfen, die hier zur Belustigung Aller herumwuseln und allerlei Bloedsinn anstellen, so wie unbeholfene Kids nun einmal sind. Die beiden Enten werden immer verrueckter und haben sich ausser Nelsons Hahn nun auch einen der Hunde von Rosalia und ein schwarz weisses Ferkel als Opfer ausgesucht. Die Drei bekommen mehrfach am Tag den Entenschnabel zu spueren und sind eigentlich staendig auf der Flucht vor den beiden Wasservoegeln. Ich denke mal, anstatt Schwein gibt es zu Weihnachten Ente. NACHTRAG Heute Nacht war es dann soweit – gegen 2000h schlug die Kirchenglocke Alarm. 4 entflohene Strafgefangene waren in San Roque gesichtet worden mit Richtung auf Telegrafo. Es begann eine Jagd auf die Verbrecher, die mit einer Schiesserei endete, ohne dass jemand verletzt wurde. Gegen 0200h erneuter Angriffsversuch, wieder abgewehrt. Wir hatten alle Nachbarn zu Gast, sodass bei uns etwa 30 Menschen Zuflucht gefunden haben. Der Generator lief die ganze Nacht. Erst einmal Benzin dafuer nachkaufen. Aber es war eine gute Abschreckung, dass das Haus und das Gelaende gut erleuchtet waren und es gab den Menschen hier ein Gefuehl der Sicherheit, was insbesondere fuer die Frauen und das gute Dutzend Kids bedeutsam gewesen ist. Hier lag heut Nacht das gesamte verfuegbare Waffenarsenal auf dem Tisch – vom Kuechenmesser ueber die Machete, Messer, Kurzschwerter, Hammer bis zur Axt. Eine Nachbarin, die sehr tief im ehemaligen Wald ihr Haus hat kam mit ihrer mongoloiden Tochter hier an. Das nette Maedchen hatte gestern Geburtstag – sie wurde 17. Selbst die Mutter war – naja – nicht gerade bis an die Zaehne bewaffnet, denn davon hat sie nicht mehr so viele. Aber sie hatte sich ein riesiges Kuechnmesser an einen Bambusstab gebunden und nutze das Teil so als Speer. Eine Nacht mit kaum Schlaf ist nun vorueber und wir sind alle wohlauf. Ich kann gut auf derartige Adrenalinschuebe verzichten, doch so lange die Regierung hier die Situation nicht in den Griff bekommt und so lange wir hier nicht mehr versorgt werden, so lange werden wir wohl damit leben muessen. Soweit von hier – ich denke es langt auch fuer heute. Ganz liebe Gruesse von uns allen, besonders von Donna, Frank und mir. Mr. Dirk Bruckner Metropolitan Bank and Trust Company Branch; Tacloban-Marasbaras (525) Adress: Marasbaras National Highway, Tacloban City Account No: 525-3-52552893-7 swift code: MBTCPHMM (ROUTING NO: 026-002846) oder ueber paypal an: d61bruckner@yahoo.co.uk LBB KartenService Kontonummer: 6603197900 Bankleitzahl: 10050000 Institut: Landesbank Berlin AG Verwendungszweck: 4213 0712 3257 5023/Bruckner Ganz wichtig ist der Verwendungszweck. Wenn du den nicht angibst, kommt das Geld nicht hier an!!!!




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