Tag Archives: Proteste
Protest wegen fehlenden Gehaltszahlungen der Verwaltung
PANTABANGAN / NUEVA ECIJA / PHILIPPINEN — Rund 500 Menschen sind in dem Ort Pantabangan, in der Provinz Nueva Ecija, auf die Strasse gegangen und haben am Montag gegen die Gemeindeverwaltung protestiert für die Nichtzahlung der Gehälter, Löhne und anderer Zuwendungen für die Verwaltungsangestellten und -arbeiter, darunter viele Verwandte der Betroffenen.
Der Präsident der Pantabangan Municipal Government Employees Association sagte, etwa 200 Angestellte und einige Personen für verschiedene Dienstleistungen der Lokalverwaltung hätten ihre Gehälter und Löhne bereits für zwei Monate nicht erhalten.
Zu den ausstehenden Gehältern und Löhnen, wurde auch keine Auszahlung für den Bekleidungszuschuss, das 13. Monatsgehalt, das Weihnachtsgeld sowie der Produktivitätszuschlag bisher nicht ausgezahlt.
Auch die Beiträge für die Government Service Insurance (GSS), Philippine Health Insurance Corp. und Home Development Mutual Fund (Pag-Ibig Fund) seien nicht überwiesen worden.
Dagegen beschreibt Bürgermeister Romeo Borja Sr. die Proteste als politisch motoviert und fordert die Angestellten und Arbeiter der Verwaltung heraus, ihn vor Gericht zu verklagen.
Borja sagte, dass zwei ehemalige Bürgermeister von Pantabanga an dem Protest teilgenommen hätten. Der eine davon hätte sich zur Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr gestellt und der andere zum Vizebürgermeister.
Der Bürgermeister sicherte den Angestellten und Arbeitern der Verwaltung zu, sie würden ihr 13. Montasgehalt und andere Zuwendungen noch diesen Monat erhalten.
Der zuständige Leiter der Pantabangan La Solidaridad Movement sagte, Bürgermeister Borja hätte während der Flaggenzeremonie am Montag den Angestellten, Arbeitern und ihren Unterstützern zugesagt, dass er zum Dialog bereit sei. Daraufhin sei der Bürgermeister direkt in sein Büro gegangen und hätte über die öffentliche Lautsprecheranlage laute Musik spielen lassen um den Protest mundtot zu machen.
In dem Ort schein so Einiges nicht mit rechten Dingen zu geschehen. Die Pantabangan Municipal Electric Services (Pames), der lokale Stromanbieter, sei ohne Anhörung privatisiert worden und ohne Bekanntmachung der Vereinbarungen.
Schon im Juli hatten die Einwohner gegen die First Gen Hydro Power Corp., welche der Pantabangan-Masiway hydroelectric Complex gehört, protestiert, nachdem diese die Stromzufuhr an die Pames wegen unbezahlter Rechnungen in Höhe von P80 Millionen eingestellt hatte, obwohl die Endabnehmer ihre Rechnungen bezahlt hatten.
Die Protestler beschuldigten die Lokalverantwortlichen des Mismanagments von öffentlichen Geldern der Gemeinde.
Die Einwohner waren für 10 Tage ohne Strom bis man sich auf ein Zahlungsschema geeinigt hatte.
Im Mai diesen Jahres wurde der Bürgermeister der Vergewaltigung beschuldigt, wir berichteten. (Link)
Bauern beginnen heute Hungerstreik
Foto: Bobby Lagsa / Inquirer Mindanao
PHILIPPINEN — Hunderte von Bauern sind bereit am heutigen Donnerstag mit einem Hungerstreik zu beginnen um Präsident Aquino dazu zu bewegen, seinem Versprechen Folge zu leisten und die Landreform zu verwirklichen bevor sie in zwei Jahren ausläuft.
Die Bauern sind für 10 Tage von ihren Höfen in Davao, Bukidnon und Negros Occidental marschiert bevor sie sich am Freitag draussen vor Malacanang treffen um zu verlangen, dass 900.000 Hektar Land, die man der Landreform vor 24 Jahren entzogen hat, bis Ende Juni 2014 verteilt werden.
Kabinettmitglieder sagten den Bauern, sie würden das Problem mit dem Präsidenten besprechen bevor es zu einem geplanten Treffen komme.
Der Palast liess wissen, dass Präsident Aquino sich festgelegt habe, die fünfjährige Verlängerung der Landreform oder Caper, zu vollenden bevor er in 2016 sein Amt niederlegt.
Die Bauern wollen ihren Hungerstreik nur dann beenden, wenn sie eine klare, verbindliche Aussage von Präsident Aquino haben.

Bevor man eine Weltmacht sein will, sollte man erstmal ein Weltbürger werden
NEW YORK / VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA — “Weltmacht sein wollen? Erstmal ein Weltbürger werden und dem Gesetz folgen”, das ist, was Loida Nicolas Lewis bei einer von ihr angeführten Demonstration vor dem chinesischen Konsulat auf der 42nd Street und 12th Avenue in New York China zurief.
Im Sprechchor riefen sie: “Wir wollen China raus haben, jetzt!”
Weitere Prostes wurden gleichzeitig in den Philippinen, New York, Washington D. C. und anderen Städten auf der ganzen Welt abgehalten.
Eine sehr verärgerte Frau Lewis liess die chinesiche Regierung in den stärksten Worten in Tagalog, ihre Meinung hören: “Ihr seid unverschämt!”.
Sie sagte, es kann sein, dass China ihnen nicht zuhört aber wir werden soviel Lärm machen, dass die restliche Welt aufmerksam wird und andere Nationen uns zu Hilfe kommen.
Die Protestveranstaltung endete gegen 13 Uhr friedlich.
China prüft die philippinische Entschlossenheit sich gegen Eindringline zu wehren.
Was bedeutet diese aggressive chinesische Haltung? Wahrscheinlich bedeutet es, dass China prüft wie die Philippinen auf ihr Eindringen reagieren wird. Genauso wird China prüfen wie die Amerikaner auf die Situation reagieren werden. China macht sich über die militärischen Möglichkeiten der Philippinen sicherlich keine Sorgen. Die Philippinen haben praktisch Chinas Marine und Luftwaffe nichts entgegenzusetzen. Aber der amerikanische Militärapparat ist keine Papiertiger. Wenn Amerika sich einmischen sollte, wird China sich ihre Möglichkeiten überlegen.
Die Vereinigten Staaten haben ein legitimes Interesse, China daran zu hindern mit ihren Einschüchterungsversuchen über die Energie- und Meeresrohstoffquellen in der Region auf Kosten anderer Länder herzufallen. China könnte mit den Philippinen und anderen Ländern in Partnerschaft die Rohstoffe ausbeuten. Politische Stabilität und Frieden in der Region wird auch durch Amerika erhalten, durch den Einsatz ihrer militärischen Macht und Kräfteausgleich um die Schiffahrtswege offen zu halten.
Fischerboot auf dem Weg zur Panatag Shoal
Foto: Ted Ljibe
MASINLOC / ZAMBALES / PHILIPPINEN — Ein philippinische Fischerboot läuft aus dem Fischerhafen von Masinloc in der Provinz Zambales aus in die Fischgründe der Panatag Shoal.
Der Konflikt zwischen China und den Philippinen über die Hoheitsrechte der Untiefe haben sich nicht beruhigt sondern eher verstärkt nachdem Bürger aus beiden Ländern ihren Unwillen über die Gegenseite laut werden lassen.
Für den heutigen Freitag haben philippinische Bürger im Ausland in vielen Städten der Welt zu Protesten vor den chinesichen Botschaften der entsprechenden Länder aufgerufen.

Filipinos in Österreich schliessen sich Protest gegen China an
ÖSTERREICH / PHILIPPINEN — “Besorgte Filipinos in Österreich gegen chinesischen Übergriff” (Concerned Filipinos in Austria Against Chinese IncursionI) wollen die Proteste gegen die tyrannischen Massnahmen durch China gegen philippinische Territorien in einer Demonstration am Freitag den 11. Mai vor der chinesischen Botschaft in Österreich bekräftigen.

Demonstration gegen jährliches ADB Treffen
MANILA / PHILIPPINEN — Die Gruppe Freedom from Debt Coalition dramatisierte ihre Proteste am Mittwoch gegen das Asian Development Bank 45th Annual Meeting in Manila.
Die Gruppe sagte, Privatisierung der Energie- und Wasserversorgung, welches die ADB fördert, hilft den Armen nicht.
Photo: ABS-CBNnews.com

Aquinos “gute Nachrichten” waren nicht gut genug
Foto: NIÑO JESUS ORBETA
MANILA / PHILIPPINEN — Die “guten Nachrichten” von Präsident Benigno Aquino III, die er am Frühstrückstreffen mit Arbeiterführern am Tag der Arbeit bekannt gab, waren den Arbeitern am Ende nicht gut genug.
Das Paket der Leistungen beinhaltete einen P11,2 Milliarden Hilfsfond für Mitglieder des Social Security Systems und des Government Service Insurance Systems. Dazu gehören ein P1,1 Milliarden Stipendium Programm für Jugendliche sowie eine vorgezogene Gehaltserhöhung im Juni von P2,7 Milliarden für Regierungsangestellte.
Der Präsident lehnte eine landesweite Mindestlohnerhöhung um P125 ab, da er der Meinung sei, die Wirtschaft könne dies nicht verkraften, würde ausländische Investoren abhalten und zu Kündigungen führen.
Etwa 15.000 Mitglieder der neugeformten Koalition von Arbeitergruppen gaben Abada Applaus nachdem er die Rednerbühne mit dem Sprecher des Präsidenten verlies.
Eine Gruppe von Metropolitan Manila Development Autthority (MMDA) Strassenfegern waren nicht gesondert beeindruckt von den Äusserungen.
“Wiedermal Versprechungen. Ich hoffe, diesmal werden sie ihr Wort halten”, sagte einer der Strassenfeger, der namentlich nicht genannt werden wollte.
Lorna, 25 sagte, MMDA Strassenfeger erhalten einen täglichen Lohn von P254,55 als vertraglicher Arbeiter ohne die Chance auf eine Arbeit als regulärer Arbeiter.
“Ich arbeite hier seit drei Jahren. Wir müssen unsere eigenen Besen und Kehrbleche kaufen und auch unsere eigene Arbeitskleidung bezahlen”, sagte sie.
Lorna sagte, ihr sei aufgetragen worden 1.000 Qudratmeter auf der EDSA zu fegen ohne Gefahrenzulage. Man hatte im letzten Jahr versprochen den Lohn auf P404 zu erhöhen, passiert sei aber nichts. Man hätte die Lohnerhöhung sehr gut für die Familie brauchen können, fügte sie hinzu.
Die gemässigte Associated labor Unions-Trade Union Congrgess of the Philippines (ALU-TUCP) tat sich mit der Kilusang Mayo Uno (KMU), Partido ng Manggawa (PM) und Bukluran ng Manggagawang Pilipino zusammen, um dem Präsidenten “keinen Draht zu den Arbeitern” zu haben vorzuwerfen.
Der Präsident habe tausende von Arbeitern enttäuscht die zur Mendiola gekommen waren um die guten Nachrichten zu hören. Er habe die Arbeiter enttäuscht aber nicht verstanden warum, sagte Alan Tanjusay von der ALU-TUCP.
Filipinos planen weltweite Proteste vor chinesischen Botschaften
PHILIPPINEN — Das Spiel hat angefangen. Am Mittwoch haben amerikanische und philippinische Soldaten einen Strand auf einer Insel in Palawan gestürmt und simuliert wie man eine kleine Insel vom Feind zurückgewinnt in den energiereichen Gewässern, die von China beansprucht werden.
Philippinische und amerikanische Kommandos in 12 Gummibooten gingen bei einem Angriff auf einen Hafen auf einer kleinen Insel an Land, von der angenommen wurde, dass sie von Terroristen besetzt worden sei die Geiseln genommen hätten. Das Manöver ist Teil eines jährlich stattfindenden Manövers zwischen den US und den Philippinen. Diesmal kommen die Manöver zu einem interessanten Zeitpunkt, wo sich chinesische und philippinische Schiffe in der Scarborough Shoal feindselig gegenüberstehen.
China macht territoriale Ansprüche gegen die Philippinen, Vietnam, Brunei, Malaysien und Taiwan geltend. Alle diese Länder sind auf der Suche nach Gas und Oel in dieser Gegend, ausser, dass China die gesamte South China Sea für sich in Anspruch nimmt.
Jetzt wo die Manöver zwischen den Philippinen und den United States begonnen haben, sind die Chinesen mehr als besorgt. Letzte Woche warnten sie vor dem Risiko eines bewaffneten Konflikts.
In Amerika lebende Filipinos nehmen dies nicht einfach so hin.
Die US Pinoys for Good Governance plant weltweite Proteste vor chinesischen Botschaften in den grossen Städten wie Washington DC, New York, Chicago, San Francisco, Los Angeles, Houston, Vancouver, Sydney, Singapur, Rom und Hongkong.









Manila Time
