Tag Archives: Militär

Abu Sayyaf Anführer Hapilon vielleicht angeschossen

TIPO-TIPO / BASILAN / PHILIPPINEN — Das Militär versucht zu bestätigen, dass der Abu Sayyaf Anführer Isnilon Hapilon bei einem Zusammstoß mit Regierungstruppen am Montag angeschossen worden ist.

Col. Charlie Galvez, Kommandeur der Army’s 104th Brigade sagte, wahrscheinlich sei Isnilon von einer Kugel am Kopf gestriffen worden.

Bei dem Zusammenstoß wurden sechs Bandenmitglieder getötet aber es wurden nur zwei Leichen gefunden. Drei Soldaten wurden verwundet.

Philippinische weibliche Soldaten

Weibliche philippinische Soldaten

Weibliche philippinische Soldaten
Foto: ROMEO RANOCO

TERNATE / CAVITE / PHILIPPINEN — Neu rekrutierte weibliche Soldaten bei einer Pause, während einer Angriffsübung im Marine Hauptquartier in Ternate, Cavite.

Es gibt eine geschätzte Zahl von 350 weiblichen Kämpfern in dem 10.000 Mitglieder starken Philippine Marines Corps, die das gleiche strenge physische und psychische Training über sich ergehen lassen müssen wie ihre männlichen Gegenstücke.

Philippinische Kameramänner von jordanischen Journalisten von Abu Sayyaf freigelassen

karte-Patikul-SuluPATIKUL / SULU / PHILIPPINEN — Die Abu Sayyaf Gruppe hat zwei philippinische Kameramänner von jordanischen Journalisten am Samstagabend in Sulu freigelassen.

Dies wurde von Con. Antonio Freyra der Sulu Police bestätigt.

Die zwei Filipinos wurden auf einer Strasse in Patikul, Sulo ausgesetzt. Von dort nahmen die beiden ein Tricycle zum Hafen wo sie über Nacht in einem Hotel bleiben.

Die Polizei wurde von einer der Ehefrauen der beiden Männer benachrichtet, dass sie einen Anruf von ihrem Mann erhalten habe.

Die Polizei fand die beiden Männer, die als Kameramänner für Al Arabiya TV network gearbeitet haben, in einem Hotel vor.

Die beiden Männer konnten der Polizei keinen Tip geben über den Verbleib des jordanischen Journalisten Atyani. Man habe sie fünf Tage nach der Gefangennahme getrennt, sagten sie.

Die Gruppe wurde seit Juni 2012 vermisst, als sie von einem Interview mit Mitgliedern der Abu Sayyaf Gruppe nicht zurückkehrten.

1 Toter, 10 verwundete Soldaten durch Landmine in Davao Oriental

22-militaer-in-lupon-davao-orientalLUPON / DAVAO ORIENTAL / PHILIPPINEN –Ein Soldat wurde getötet während 10 weitere verwundet wurden als sie auf eine Landmine in Sitio (Siedlung) Mainit, im Dorf Calapagan, in der Ortschaft Lupon, in der Provinz Davao Oriental um 12.20 Uhr fuhren.

Die verletzten Soldaten wurden in die Krankenhäuser Tagum Reginoal Hospital und Davao Oriental Provincial Hospital in Mati City gebracht.

Die Truppen waren Teil der Sicherheitskräfte die für die Rehabilitation nach Taifun Pablo eingesetzt wurden.

Ein Militärsprecher sagte, die NPA zeige wieder einmal deutlich durch ihre barbarischen und unmenschliche Handlungsweise ihren wahren Charakter. Es sei eindeutig, dass die New People’s Army keinen Respekt gegenüber den Menschenrechten und internationalem Recht habe, in dem Landminen strikt verboten sind.

7 Soldaten verwundet bei Überfall durch Abu Sayyaf Banditen in Basilan

22-militaer-basilanUNGKAYAPUKAN / BASILAN / PHILIPPINEN — Sieben Soldaten der Army Scout Rangers wurden verwundet bei einem Überfall durch Abu Sayyaf Banditen am Dienstagmorgen in Basilan. Der Vorfall ereignete sich gegen 8 Uhr als die Truppen auf dem Weg zum Hauptquartier im Dorf Bohek Suyak waren, in Höhe der Kreuzung Amaloy-Bohe Pahu. Der Überfall dauerte 20 Minuten.

Hubschrauber wurden zur Evakuierung geschickt.

Das Militär sagte, die Abu Sayyaf Gruppe will mit dem Übefall eine starke Erklärung abgeben, dass mit ihnen immer noch zu rechnen ist und sie versuchen die laufenden Friendensgespräche zu stören.

PNP Bericht: Kein Schusswechsel – 11 von 13 Opfern mit Kopfschüssen

17-atimonan-schiessereiMANILA / PHILIPPINEN — Nach dem PNP Bericht hat es keinen Schusswechsel gegeben aber es wurden bewusst Anstrengungen unternommen um den Tatort aussehen zu lassen wie bei einem Schusswechsel. Die Möglichkeit eines Überfalls könne nicht ausgeschlossen werden.

Dies sind unter Anderem die Erbebnisse einer polizeilichen Untersuchung im Falle des angeblichen Schusswechsels zwischen Regierungskräften und mutmasslichen Kriminellen, wobei 13 Menschen in dem Ort Atimonan, in der Provinz Quezon, am 6. Januar getötet worden waren.

In dem Bericht des Untersuchungsausschusses der Philippine National Police kommt auch zum Ausdruck, dass hier mit übermässiger Gewalt gegen die Opfer vorgegangen wurde, bewiesen durch ihre Schussverletzungen und Anzahl der Einschüsse in die Fahrzeuge. Das erste Fahrzeug hat 174 Einschüsse, das zweite Fahrzeug hat 45 Einschüsse; elf der Getöteten hatten Kopfschüsse.

Die PNP übergab den Bericht dem National Bureau of Investigation am Dienstag. Präsident Aquino hat dem NBI befohlen den Vorfall, der ausschaut wie Unterweltmorde, zu untersuchen.

Ermittler sagen, dass eines der Opfer, Leonardo Marasigan, Fahrer des ersten Fahrzeuges, zunächst keine Waffe hatte, später aber sei eine Waffe in die Nähe seiner Hände und des Kopfes plaziert worden. Bei der Waffe handele es sich um eine .45 cal Pistolen aus der nicht geschossen wurde. Trotzdem sei seine rechte Hand positiv auf Schiesspulver getestet worden.

Einer der umgebrachten Soldaten, Air Force SSgt. Armando Lescano habe zunäs eine Waffe in seinem Gürtel getragen, später sei diese Waffe in die Nähe seiner Hände gelegt worden.

Ein M16 Gewehr sei zunächst hinter dem Kopfschutz des Sitzes gehangen, vor SPO1 Gruet Mantuano im ersten Fahrzeug und wurde später zwischen seinen Beinen gefunden, sagen die Ermittler.

Gebrauchte Munitionsschachteln für Sturmgewehre wurden von der Polizei als zum ersten Fahrzeug gehörend gemeldet während sie aktuell aus dem zweiten Fahrzeug stammten.

Es bestehen Zweifel daran, dass alle Waffen die angeblich bei den Opfern gefunden wurden auch benutzt worden sind, weil die Stellen an denen sie gefunden wurden nicht zu den Positionen der Leichen passen könne.

Es bestehen auch Zweifel daran, dass die zwei Leichen, die ausserhalb der Fahrzeuge gefunden sein sollen, wirklich dort gefunden wurden.

Es ist auch zweifelhaft, dass die Opfer Waffen in den Händen hatten als sie erschossen wurden, sagten die Ermittler.

Der Lauf einer Waffe aus einem der Fahrzeuge war versiegelt, sagten sie.

Die Ermittler fanden heraus, dass die Provinzpolizei eine Nachricht um 16 Uhr erhielten, sich bereit zu halten. Sie seien aber erst um 16.25 Uhr zum Tatort gerufen worden, ganze 45 Minuten nach der angeblichen Schiesserei. Die Tatortermittler waren erst um 17.45 Uhr dort. Die Untersuchung hätte nicht sofort beginnen können, weil die Ermittler auf den Chief Supt. james Melad der Calabarzon Police hätten warten müssen.

Die Trajektorien der Kugeln, welche die Fahrzeuge trafen, deuten darauf hin, dass Schüsse aus verschiedenen Richtungen, aus verschiedenen Winkeln und erhöhter Position abgegeben worden seien.

Wie der einzige Verletzte, der Leiter der Operation, Marantan, verletzt wurde könne nicht festgestellt werden, da er sich einer Untersuchung durch Polizeikräfte entzieht. Sein Arzt lehnt es ab dem Untersuchungsteam die Kugeln aus seinen Schussverletzungen zu übergeben. Er selber befindet sich im St. Lukes Hospital. Damit kann er die immer lauter werdenden Rufe, er habe sich die Verletzungen selber beigebracht nicht aus der Welt schaffen.

Im Krankenhaus ist er zur Zeit relativ sicher. Bei einigen der Getöteten handelt es sich um Mitglieder einflussreicher Familien, die das so nicht stehen lassen werden.

Der Untersuchungsausschuss empfiehlt die beteiligten Polizisten und Soldaten Strafantrag zu stellen.

Es kann sich hier um einen Bandenkrieg um Territorium im Glücksspiel und/oder Drogenhandel, in dem auch Polizei und Militär beteiligt sind, handeln. Ebensogut kann es sich um die Beschaffung für Gelder für den Wahlkampf handeln, da eine Tasche für einen angeblichen Goldhandel mit viel Geld verschwunden sein soll, handeln.

Ich empfehle, für die nächste Zeit, für Reisende und auch ausländische Bewohner, Polizei- und Militärpersonal weiträumig zu umgehen.



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4 Polizisten, Soldaten unter den Toten bei Schiesserei in Quezon

Bandenkriminaltität - Schiesserei mit Polizei und Militär

Bandenkriminalität – Schiesserei mit Polizei und Militär am Checkpoint in Quezon

ATIMONAN / QUEZON / PHILIPPINEN – Die Philippine National Police hat vier Mitglieder der Polizei- und Militärkräfte unter den Toten bei der Schiesserei auf dem National Maharlika Highway in Atimonan, in der Provinz Quezon indentifiziert. Ein weiterer Polizist erlitt Schussverletzungen am linken Arm und Fuss.

Genau sind es drei Polisten und Militäroffizier.

Bei den anderen 9 Toten handelt es sich um Bandenmitglieder.

Die Bandenmitglieder waren mit zwei Autos unterwegs, als sie das Feuer auf Polizisten und Soldaten eröffneten, die einen Checkpoint bewachten.

Am Tatort wurden von den Verdächtigen 10 Waffen gefunden, darunter ein M-14 Gewehr und ein M-16 baby armalite.



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13 mutmassliche kriminelle Bandenmitglieder in Quezon durch Polizei und Militär erschossen

Maharlika Highway in der Provinz Quezon bei Atimon

Maharlika Highway in der Provinz Quezon bei Atimon

ATIMONAN / QUEZON / PHILIPPINEN – Mindestens 13 mutmassliche Bandenmitglieder einer kriminellen Gruppe in Bicol sind bei einer Schiesserei mit Polizei- und Militäreinheiten am Maharlika Highway, an der Grenze von den Orten Plaridel und Atimonan am Sonntagnachmittag erschossen worden, gab ein Militärsprecher bekannt.

In einem Telefoninterview sagte Colonel Alex Capina, gegen 15.30 Uhr Lokalzeit hatten die Regierungstruppen einen Kontrollpunkt in Barangay Tanauan, Atimonan eingerichtet, als sie zwei SUVs mit den Verdächtigen anhalten wollten.

Anstatt den Anweisungen zu folgen, begannen die Fahrzeuginsassen auf die Polizisten und Soldaten zu schiessen. Diese erwiederten das Feuer und töteten dabei alle Insassen der beiden Fahrzeuge.

Polizei und Militär hatten keine Verluste, ausser einem verletzten Polizisten.

Die Polizei hatte einen Tip von einem Informanten erhalten, dass eine Gruppe eines Kriminalsyndikats an der Stelle durchfahren würde.

Nähere Einzelheiten zu den Aktivitäten der Bande soll es zu einem späteren Zeitpunkt geben.



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Feuer im Armee Hauptquartier

Feuer im Armee Hauptquartier Manila

Feuer im Armee Hauptquartier Manila

TAGUIG CITY / METRO MANILA / PHILIPPINEN — Ein Feuer aus unerklärlichen Gründen ist in einem Büro des philippinischen Armee Hauptquartiers in Fort Bonifacio in Taguig City am Sonntag ausgebrochen und hat einen Schaden von P30 Millionen angerichtet.

Das Feuer brach im rechten Flügel des Army Support Command (ASCOM) um 12.14 Uhr aus und war um 1.40 Uhr gelöscht, nach einer Mitteilung der Armee.

Der Vorfall zerstörte einige Bürogeräte und Verwaltungsunterlagen.

Ein Soldat erlitt leichte Verletzungen an der Hand und konnte sofort im Army General Hospital im Camp verarztet werden.

Die Brandursache wird von einem Untersuchungteam des Bureau of Fire Protection in Taguig untersucht.

ASCOM wird umziehen nach Camp Servillano Aquin in San Miguel, Tarlac City.

Einen interessanten Gedankengang zu dem Feuer hatte Leser “wakats”:
Zitat: Former PNP Director General A. Razon & co. are being charged by the Ombudsman of graft raps for suspected ghost repairs of 28 V-150 Light Armored Vehicles in 2007 worth more than P400M.

Is the fire in the Army Support Command which destroyed administrative files, etc, connected to or possibly an offshoot of the ongoing investigation in the PNP?

The ASCOM is the logistic arm of the army in areas of vehicles and armaments maintenance, etc, and suspicion will naturally sprout if no thorough investigation is conducted on the mysterious/accidental fire.
Zitatende.



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Soldaten verantwortlich für den Tod des Botanisten Leonard Co

Botaniker Leonard Co

Botaniker Leonard Co

MANILA / PHILIPPINEN — Die offizielle Menschenrechts-Kommission der Philippinen hat am Dienstag bekanntgegeben, dass man Klage gegen acht Soldaten und deren zwei Kommandeuren für die Tötung eines bekannten Botanikers und zwei seiner Helfer stellen solle.

Die Empfehulung der Menschenrechtskommission kommt im Zusammenhang damit, dass Präsident Aquino versucht seine Regierung in gutem Licht dastehen zu lassen und sie etwas gegen Menchenrechtsverletzungen unternehme, in einem Land, dass seit Jahrzehnten durch Menschenrechtsverletzungen bekannt ist.

Die Menschenrechtskommission sagte in ihrer Erklärung, dass die Tötung des Botanikers Leonard Co und zwei seiner Assistenten auf Versagen des Militärs zurückzuführen ist, keinen Unterschied zwischen Zivilpersonen und Kombattanten zu machen.

Die Kommission führte auch an, dass das Militär versucht habe, das Verbrechen der Soldaten und ihrer Battalionskommadeure zu vertuschen.

Co zu seine beiden Helfer wurden getötet als sie in einem Wiederaufforstungsgebiet in Zentral Leyte arbeiteten, von dem das Militär behauptet hatte, die Botaniker wären im Kreuzfeuer mit kommunistischen Rebellen ums Leben gekommen.

Die Untersuchung der Menschenrechtskommission hat später festgestellt, dass es keinen Kampf mit Rebellen zu dem Zeitpunkt gegeben habe und die Soldaten die Botaniker mit Rebellen verwechselt haben.

Hinzu kommt unterlasse Hilfeleistung bei den angeschossenen Botanikern, die daruch verstorben sind.

Die Kommission schlägt auch vor, den Battalionskommandeur anzuklagen wegen seiner Beteiligung daran, dass er nicht alle Schusswaffen für Untersuchung bereitgestellt habe.

Die Empfehlung der Menschenrechtskommission wurde an das Justizministerium gesandt, welches entscheiden muss, welche Anklagen erhoben werden.

Präsident Aquino, der Sohn von zwei Demokratie-Helden, wurde 2010 zum Präsidenten gewählt wegen seines Versprechens Menschenrechtsverletzungen in den Philippinen einzudämmen, insbesondere unter der ‘Kultur der Straflosigkeit’ , die viele mächtige Personen glauben nutzen zu können.

Aber die Regierung, im Kampf gegen kommunistische Rebellen, moslemische Seperatisten und Extremisten mit Verbindung zu Al-Qaeda, verbleibt hartnäckig beschuldigt des Missbrauchs in ihrer Aufstandsbekämpfungs-Kampagnen.

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