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Filipinos in Südkorea wachsam wegen Drohung aus dem Norden

MANILA / PHILIPPINEN — Die Philippinen haben ihre Staatsbürger in Südkorea am Samstag wegen möglicher Unruhen auf der koreanischen Halbinsel zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, nachdem Nordkorea eine Kriegserklärung gegen den Nachbarn abgegeben hatte.

Der Sprecher des Auswärtigen Amtes Raul Hernandez sagte in einer Erklärung, dass die Philippinische Regierung die Lage sorgsam überwacht und in Kontakt mit den philippinischen Gemeindeführern stehe.

Er betonte, diese Stufe der Wachsamkeit wurde bereits in den Jahren 2010 und 2011 bei ähnlichen Situationen erreicht.

Zur Zeit ist die Lage ruhig und normal und das Leben geht ohne Unterbrechung in Südkorea weiter.

Unterlagen des Commission on Filipinos Overseas zeigen, dass es nur 15 Filipinos in Nordkorea gäbe. Auf der anderen Seite wohnen und arbeiten mehrals 80.000 Filipinos in Südkorea.

Kämpfe toben in Sabah

MALAYSIA-PHILIPPINES-CRIME-SECURITYSABAH / MALAYSIEN — Der Sultan von Sulu Jamalul Kiram III und sein Tochter, Prinzessin Jacel Kiram, beschuldigen die Regierungen von Malaysien und der Philippinen wegen der Ablehnung von Gesprächen über die Forderung über Sabah mit dem Sultanat. Darauhin toben jetzt Kämpfe in Sabah.

Unterstützer des Sultans von Sulu haben in der Samstagnacht zurückgeschlagen und fünf malaysische Polizisten getötet und vier hohe Beamte entführt. Dieser Vorfall deutet eine Ausweitung des Konflikts in andere Teile von Sabah an, nachder Tötung von 10 Mitgliedern der königlichen Streitkräfte in Lahad Datu am Freitag.

Der neue Vorfall hat sich rund 300 Kilometer weit weg ereignet. Abraham Idjirani, Sprecher des Sultans gab bekannt, dass ein Religionsführer und seine vier Söhne durch malaysische Sicherheitskräfte getötet worden sein in dem Dorf Simunul in der Ortschaft Semporna. Daraufhin seien zwei sehr hohe Militärs, ein Polizeioffizier und ein hoher zivilier Beamter durch die Anhänger des Sultans, zugehörig zu Alianapia Kiram, einem anderen Bruder des Sultans, verschleppt worden.

Idjirani sagte, die Gruppe von Unterstützern die in Semporna leben, bestehe aus Filipinos aus Sulu, Tawi-Tawi, Basilan und Halbinsel Zamboanga.

Alim Hashim Mudjahab, Vorsitzender des Islamic Council committee of the Moro National Liberation Front sagte einer Zeitung in Zamboanga City, dass die Unterstützer des Sultans ein Polizeistation in Semporna in der Samstagnacht angegriffen hätten. Dabei wurden mehr als 100 am Freitag festgenommene Filipino Muslims befreit und hohe Beamte als Geiseln genommen.

Es sagte, man sei sehr besorgt über die Nachrichten, die aber für die Philippinische Regierung nicht von Wichtigkeit zu sein scheinen.

In Tawau, sagte Mudjahab, haben Unterstützer des Sultans einen Konvoi des malaysischen Militärs mit Dynamitwurfgeschossen angegriffen. Seit heute morgen um 11:00 Uhr ist selbst die Lange in der Stadt Sandakan angespannt. Es halten sich Nachrichten, dass sich Angehörige der Tausug, die dort wohnen, bis hin nach Kota Kinabalu bereit machen zu kämpfen.

Mudjahab sagte, er habe Nachrichten erhalten wonach sich MNLF Anhänger in diesen Gebieten befinden sollen.

Lt. Gen. Rey Ardo, Chef des Western Mindanao Command des Militärs sagte, er habe keinerlei Informationen über eine Eskalation der Gewalt in Lahad Datu und anderen Teilen von Sabah.

Idjirani sagte, die Gewalt habe sich ausgeweitet bis nach Semporna als Malaysische Polizisten unter Vorgabe, sie würden Filipinos ohne Dokumente suche, das Dorf Simunul stürmten auf der Suche nach Verwandten des Sultans.

Dabei habe die Polize den Imam Maas und seine vier Söhne erschossen und den Imam Jul verletzt, nach dem sie erfahren hatten, dass diese sich um die Verwandten des Sultans kümmern würden. Das habe die Dorfbewohner wütend gemacht, die darauf hin die Polizeistation angegriffen hätten.

Von der zensierten Presse in Malaysien ist darüber nicht zu hören, wie auch von der Philippinischen Regierung die eigenartigerweise in diesem Konflikt auf der Seite von Malaysien zu stehen scheint.

Dies alles vor der Wahl im Mai in den Philippinen könnte die Kandidaten der Regierungspartei teuer zu stehen kommen, zumindest in weiten Teilen von Mindanao.

Malaysische und Philippinische Regierung sehen Gespenster wegen bevorstehender Wahlen

KUALA LUMPUR / MANILA — Die malaysische und die philippinische Regierung sehen Gespenster wegen der bevorstehenden Wahlen und unterstellen von beiden Seiten, dass eventuell die Opposition eine Hand in den Vorfällen haben könnte.

Der malaysische Premierminister Datuk Seri Najib Tun Razak hat eine Untersuchung angeordnet, nach dem ein Führer der Opposition seine Finger im Spiel haben soll mit der Auseinandersetzung der königlichen Armee des Sultans von Sulu und Nordborneo in Sabah.

Der philippinische Präsident Aquino deutete Ähnliches an und sprach von einer Untergrabung seines Friedensprozesses und den Wahlen.

Unterdessen wurden zwei weitere Battalions der Malaysischen Armee nach Sabah entsandt.

5 Malayische Polizisten, 2 Sulukämpfer bei erneuten Kämpfen in Sabah getötet

SEMPORNA / TAWAU / SABAH / MALAYSIEN — Fünf malayische Polizisten und zwei Sulukämpfer sind bei erneuten Kämpfen in Semprna im Distrikt Tawau in Sabah getötet worden.

Dieser Vorfall ereignete rund 150 Kilometer entfernt von Lahad Datu und wurde durch eine Kurzwellenreportage einer Rundfunkstation in Tawau gesendet.

Der Polizeipräsident von Sabah bestätigte daraufhin Berichte, dass 40 Polizisten nach Semporna geschickt worden waren um der Nachricht nachzugehen, dass sich bewaffnete Männer in dem Dorf aufhalten. Demnach wurden die Polizisten gegen 16 Uhr von mehr als 10 Bewaffneten angegriffen und beschossen aus automatischen Waffen. Weitere Bewaffnete sollen in dem Ort Kunak an verschiedenen Stellen gesichtet worden sein. Der Polizeipräsident sagte, die Situation in Semporna sei unter Kontrolle trotz des Vorfalls.

Früheren Berichten zu Folge soll es in einer Polizeistation in Pulau Bum Bum zu einer Explosion gekommen sein, dies wird von der Polizei abgestritten.

Der Polizeipräsident sagte, die Einwohner von Sabah sollen sich ruhig verhalten und nicht bestätigte Geschichten nicht glauben, sonder nur Erklärungen, die von ihm kämen.

Malaysien droht mit “drastischen” Massnahmen in Sabah

LAHAD DATU / SABAH / MALAYSIEN — Die Regierung von Malaysien droht mit “drastischen Aktionen” gegen die königlichen Streitkräfte des Sultans von Sulu und Nordborneo in einer erbitterten Gegenüberstellung, die bereits in schwere Schiesserei ausartete und bei der 14 Personen getötet wurden.

Zwölf Mitglieder der Gruppe des Sultans und zwei Mitglieder der Sicherheitskräfte sind bei dem Feuergefecht am Freitag ums Leben gekommen.

Dutzende von Filipinos sind auf der Insel Borneo, in der Provinz Sabah, von massiven Malayischen Sicherheitskräften umzingelt. Die Regierung in Kula Lumpur wird ungeduldig und will den Vorfall zu einem Ende bringen. Der Polizeichef von Sabah, Hamza Taib sagte, wir wollen, dass sie sich sofort ergeben, sollten sie das nicht tun, müssten sie mit drastischen Aktionen rechnen. Welche Aktion das sein würden, sagte der Polizeichef nicht.

Aquino, der Präsident der Philippinen, rät ihnen sich sofort zu ergeben ohne Konditionen.

Der Ministerpräsident von Malaysien, Najib Razak, dessen Regierung durch diesen Zwischenfall schwer in Verlegenheit gebracht worden ist, sagte nach der Schiesserei, er habe seine Sicherheitskräfte beauftragt alles zu unternehmen um die ausweglose Situation zu beenden.

Allerdings brachte dem Ministerpräsidenten der schwere Zwischenfall Kritik von Oppositionsführer Anwar Ibrahim ein. Er verlangte eine Erklärung der Regierung, warum bei dem blutigen Zwischenfall zwei malayische Sicherheitskräfte ums Leben gekommen seien.

Das Leben des Küstenortes Lahad Datu ist am Samstag zum Stillstand gekommen. Die Einheimischen bleiben im Haus und die meisten Geschäfte sind geschlossen.

Die Macht des Sultans verblaßte im letzten Jahrhundert aber er erhält immer noch Mietzahlungen durch die Regierung von Malaysien für Sabah nach einem historischen Mietvertrag, der von der europäischen Kolonialmacht an Malaysien weitergereicht wurde.

Sultan sagt den königlichen Streitkräften: Bleibt wo ihr seid!

MANILA / PHILIPPINEN — Trotz eines eindringlichen Appels durch den philippinischen Präsidenten Aquino, sagt der Sultan seinen königlichen Streitkräften: Bleibt wo ihr seid!
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“Jetzt geht es ums Ganze” sagt Kirams Bruder

LAHAD DATU / SABAH / MALAYSIA — Raja Muda Agbimuddin Kiram, Bruder des Sultan Jamalul Kiram III sagte in einem Rundfunkinterview: “Jetzt geht es um Ganze. Ich glaube, wir sind im Recht und dieser Ort gehört uns. Wir werden bleiben”.

Auch wenn die philippinische Regierung ein Schiff geschickt hat um die Gruppe nach Hause zu bringen, so werden die königlichen Streitkräfte des Sultans das Dorf Tanduao in Lhad Datu nicht verlassen, sagte Raja Muda.

Eine 48-stündige Verlängerung eines Ultimatums zum Abzug der malaysischen Regierung läuft am Montag aus.

Raja Muda sagte, Regierungsbeamte von Malaysia haben versucht sie zu überzeugen zurück zu kehren und man wolle in Zamboanga weiter diskutieren. Darauf habe er geantwortet, warum man nicht hier reden könne, wenn man schon dort sei.

Situation in Sabah spitzt sich zu – Malaysia verhindert Verpflegung

24-alte-sabah-philippinen-karteSABAH / MALAYSIA // SULU / PHILIPPINEN — Malaysias Regierung versucht mit einer brutalen Blockade von Lebensmittelnachschub für die Anhänger des Sultans von Sulu und der Unterbindung der Verpflegung von einigen hundert Anhängern deren Aufgabe zu erzwingen.

In der Zwischenzeit hat der Sultan von Sulu die Menschenrechtskommission der Vereinigten Staate angerufen und den Vorfall und die Situation damit ins internationle Rampenlicht gezogen. Sultan Jamalul Kiram III schrieb an die UNCHR am 20. Februar in Manila und suchte darin um Schutz für 250 Anhänger der königlichen Streitkräfte des Sultans von Sulu und Nordborneo. Er sagte, die Männer und Frauen seien durch eine Nahrungsblokade rund um das Dorf Tanduao in Lahad Datu, Sabah bedroht.

Eine Abschrift dieses Hilfegesuchs erging auch an Sultan Hassanal Bolkiah von Brunei.

Eine Frist zur Aufgabe und zum Verlassen des Landes ist am Freitag verstrichen. Sultan Jamalul hatte zuvor bekannt gegeben, er habe seinen Anhängern befohlen durchzuhalten. Das man keinerlei Aggressionen hege, zeige auch sein Befehl “muzzles down”, das heißt, alle Gewehrläufe sollen auf den Boden zeigen.

Die philippinische Regierung ist davon überzeugt, dass Jamalus Aktion eine Sabotage der Friedensverhandlungen zwichen der Aquino Regierung und der Moro Islamic Liberation Front (MILF) ist.

Sultan von Sulu gibt nicht nach

Sultan von Sulu

Sultan von Sulu

PHILIPPINEN / MALAYSIEN — Unerschrocken durch verstärkten Druck durch die Regierungen der Philippinen und Malaysien gibt der Sultan von Sulu, Sultan Jamalul Kiram III, der anerkannte Herrscher des Sultanats von Sulu und Nordborneo nicht nach. Seine königlicher Erlass, der die Anwesenheit seines jüngeren Bruders, den Kronprinzen Rajah Mudah Agbimuddin Kiram mit seiner gemischten Anhängerschaft aus zivilen und bewaffneten Anhängern in Lahad Datu, Sabah, bleibt bestehen.

“Mein Erlass ist nicht wegen Krieg. Wir führen keinen Krieg. Ich habe meinen Bruder nach Sabah geschickt im Namen von Frieden und in Ausübung unseres historischen, angestammten und souveränen Rechts auf Sabah”, sagte Jamalul in einem Interview mit einer führenden philippinischen Tageszeitung.

Jamalul befindet sich in Metro Manila und wird von der Familie und nahen Verwandten beschützt.

Auf die Frage, wie lange sein Erlaß Gültigkeit haben wird, sagte Jamalul: “So lange wie nötig. Sabah ist unser Heimatland und die internationle Gemeinde hat dies anerkannt. Wenn es sein muß, werden wir die Vereinten Nationen anrufen. Es liegt an uns, den Führern von Sulu, das zurückzuerhalten was unser ist.”

17-Sultan Jamalul Kiram III

17-Sultan Jamalul Kiram III

Auf die Frage, ob er eine Nachricht für die philippinische Regierung habe, sagte er: “Alles was ich dem Präsidenten sagen wollte, habe ich dem Präsidenten bereits in einem Brief gesagt, den ich bereits kurz nach seinem Amtsantritt in 2010 geschrieben habe. Ich habe ihm in dem Brief gesagt, dass es unser nobeler Traum des Sultanats von Sulu und Nordborneo sei eine Wiedervereinigung, friedliches Überleben und wirtschaftlichen Wohlstand zu erzielen. Das Thema Sabah kann nicht ignoriert werden.”

Jamalul ist 74 Jahre alt. Er ist der älteste der Kiram Brüder, die die direkten Nachkommen des Sultanats von Sulu und Nordborneo sind. Er hatte sich 2007 unter dem Team der damaligen philippinischen Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo zur Wahl als Senator gestellt und verloren.

Ein Sprecher des Sultans sagte, Jamalul sollte sich am Samstag mit hohen Beamten der philippinischen Regierung treffen, er sei aber nicht in der Lage gewesen diesen Termin einzuhalten wegen seiner Dialysebehandlung. Der Sprecher sagte weiter, man sei offen für alle Gespräche mit Regierungsbeamten die Malacañang entsende. Man sei bereits von mehreren Beamten der Aquino Regierung seit der Pattsituation in Lahad Datu kontaktiert worden.

Aus unbekannter Quelle verlautet, dass Präsident Aquino über die Anwesenheit von zivilen und bewaffneten Anhängern des Sultanats in Sabah bereits seit dem Morgen des 11. Februars informiert sei durch ein Mitglied seines Kabinets.

Das Büro des Präsidenten gibt keine Stellungsnahme zu dem Anspruch des Sultanats, Sabah zurückzugewinnen.

In Lahad Datu in Sabah, Agbimuddin sagte der Tageszeitung “THE INQUIRER”, dass er nur Befehle seines Bruders Jamalul und sonst niemanden annehme. Niemand könne uns zwingen zu gehen. Selbst wenn ich, der Kronprinz des Sultanats von Sulu und Nordborneo von bewaffneten Männern der königlichen Streitkräfte bewacht werde, werden wir niemals ein Gefecht provozieren.

Die Mitglieder der königlichen Streitkräfte sind bewaffnet mit verschiedenen Gewehren, sagte Agbimuddin. Darunter sind M-14, M-16, M203 und Baby Armalite.

Die aktive Einberufung und Ausbildung für Mitglieder zu den königlichen Streitkräften habe bereits in 1999 begonnen in Simunol, Tawi-Tawi; in Isabela auf der Insel Basilan und selbst auf dem Festland von Zamboanga mit Wissen der Southcom, den philippinischen Streitkräften. Unser Körpertraining haben wir unter deren Augen am Grand Stand in Zamboanga City vorgenommen.#

Auf die Fragen nach der Versorgung seit ihrer Ankunft sagte Agbimuddin: “Die meisten der Bewohner von Tanduao in Lahad Datu sind Tausungs und Verwandte von denen die mit uns von Tawi-Tawi gekommen sind. Frauen sind mit dabei die für uns kochen.”

Es soll sich bereits eine weitere Gruppe von Anhängern bereit machen, seiner Gruppe zu folgen. Dabei soll es sich um einen Verwandten und ehemaligen Bürgermeister, der früher bei der MNLF unter dem Namen “Tiger of the MNLF” bekannt war handeln. Der Mann sein ein maßgebender Führer in Sulu und kommandiere eine Anhängerschaft von 200 Mann.

Pensionierter phil. Polizist verbrennt Chinaflaggen

MANILA / PHILIPPINEN — Nach einem missglückten Versuch vor zwei Monaten, hat ein pensionierter philippinischer Polizist mehrere Chinaflaggen am Freitag vor dem Department of Foreign Affairs (DFA) in Pasay City in Protest wegen des Eindringens in philippinische Gewässer in verbrannt.

Abner Afuang, steckte vier Flaggen des sozialistischen Staates in Brand und beschimpfte das DFA als “nutzlos”.

Er sagte, der brodelnde teritoriale Disput in der West Philippine Sea ist ein Resultat philippinischer Unfähigkeit ihrer Diplomaten und sie sollten zurücktreten.

Afuang behauptet, er habe bereits 15 chinesische Flaggen seit Ausbruch des Disputs verbrannt.



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