Tag Archives: Katastrophe
Ortspfarrer in Diwalwal bittet dringend um Hilfe
MONKAYO / COMPOSTELA VALLEY / PHILIPPINEN — Der Ortspfarrer einer Gemeinschaft von 50.000 Personen in Mt. Diwalwal in der Ortschaft Monkayo, in der Provinz Compostela Valley, bittet dringend um Hilfe für seine Schäfchen. Der Pfarrer sagte, die Menschen sind von Hunger geplagt nachdem die Strasse für den Transport von Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Lebens durch Taifun Pablo zerstört worden sind.
Pfarrer Romeo Castillo, Vorsitzender der San Miguel Mission Area in Mt. Diwalwal sagte, er habe wenigsten 20 Tote auf dem Grundstück der Gemeinschaftskirche gezählt.
Mehr Menschen könnten in Kürze tot sein, wenn sie nicht bald etwas zu Essen bekommen, sagte Castillo in einem Telefongespräch.
Der Pfarrer sagte, er sei für drei Stunden in knietiefem Morast gelaufen und habe dann noch eine zweistündige Fahrt in die Stadt Tagum gemacht um die Lage seiner Gläubigen dort vorzutragen.
“Ich musste heruntergehen um nach Hilfe für meine Kirchengemeinde zu suchen oder sie werden alle sterben, nicht durch den Taifun aber durch Hunger, sagte Castillo, 50.
Die Gemeinde wartet auf Hilfe, sagt Castillo. Die Strassen sind zerstört.
Castillo führte aus, die meisten Menschen die jetzt in der isolierten Berggemeinde leben, sind Zuwanderer aus den verschiedensten Gegenden von Mindanao, den Visayas und Luzon und kamen allen um in Diwalwal ihr Glück bei der Suche nach Gold zu machen.
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Notstand ausgerufen
MANILA / PHILIPPINEN — Nach seiner Rückkehr aus dem Katastrophengebiet hat Präsident Aquino die Proklamation No. 522 unterzeichnet und damit den Notstand ausgerufen.
Die Provinzen Compostela Valley, Davao Oriental und Davao del Norte in der Region XI, Surigao del Sur in der CARAGA Region; Llanao del Norte, Misamis Oriental und die Stadt Cagayan de Oro in Region X; Siquijor in Region VII; Palawan in Region IV-B sind durch den Taifun Pablo (Bopha) schwer getroffen worden und über 400 Menschen, woanders wird bereits von über 500 geredet, sind dabei umgekommen. Die Schäden in der Landwirtschaft und an der Infrastruktur gehen in die Milliarden von Pesos.
Die Regierung sagte, die Proklamation des Notstandes wird die Rettungsarbeiten beschleunigen und wird die Preise von Dingen des täglichen Gebrauchs für mindestens 60 Tage oder bis zur Aufhebung kontrollieren.
Damit ist der Weg für Hilfsgelder frei.
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Wenn der Angat Dam bricht – Massive Überschwemmungen erwartet
ANGAT DAM / BULACAN / PHILIPPINEN — Govereur Wilhelmino Sy Alvarados sagte, er sei in grosser Sorge wegen dem Angat Dam, von dem man festgestellt hat, dass er sich genau auf einer Verwerfungslinie befindet.
“Was wird passieren, wenn wir hier ein Erdbeben der Stärke 7,2 bekommen? Wir der Angat Dam das überstehen?” , fragte Alvarado.
Die “Metropolitan Waterworks and Sewerage System” (MWSS) hatte eine Studie in den US in Auftrag gegeben und deren Resultat ist alarmierend.
Bei einer Katastrophe wird mit 30.000 Toten und mehr als P200 Milliarden an Sachschäden gerechnet. Soweit hat der Angat Dam bereits 44 Jahre überstanden und man hofft, er wird auch noch seine Lebensdauer erreichen.
Sollte der Angat Dam brechen, werden 20 Ortschaften in Bulacan, drei Orte in Pampanga und 3 Städte in Metro Manila in den Fluten versinken. Die Flutwelle wird eine geschätzte Höhe von 10 bis 30 Metern erreichen.
Metro Manila und die Provinz Bulacan werden durch den Angat Dam mit Strom, Trink- und Bewässerungswasser versorgt.
Ein Manager der Angat hydroelectric Power Plant versucht die Sorge zu zerstreuen, dass Risse den Damm bereits geschwächt haben könnten. Er bestätigt allerdings, dass der Damm eine Lebensspanne von nur 50 Jahren hat, sagt aber, diese könne durch gute Pflege verlängert werden.
Präsident Aquino hat bereits die Summe von P5,7 Milliarden für die Erhaltung des Dammes bereitstellen lassen.
Hagel, Sturm in Pinamungajan auf der Insel Cebu
PINAMUNGAJAN / CEBU / PHILIPPINEN — Die lokalen Behörden der Gemeinde Pinamungajan haben den Katastrophenzustand über den Ort am Freitag verhängt, nachdem das Dorf von starken Wind und Hagelschlag getroffen worden war.
In der betroffenen Gegend sind die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen.
Am stärksten betroffen wurden die Häuser in Barangay Lamac. Viele Bäume sind auf die Häuser gestürzt. Ganze Dächer wurden abgehofen und vom Sturm etliche Meter weit getragen.
Nach bisherigen Zählungen sind rund 100 Familien betroffen.
Die Behörden haben Hilfe der 78th Infantry Brigade angefordert um die Strassen freizumachen und den Bewohnern zu helfen, ihre Behausungen wieder aufzubauen.
Katastrophenschutz warnt vor Überschwemmungen in 11 Regionen
Die Fotos stammen aus dem Katastrophengebiet in Cagayan de Oro nach dem verheerenden tropischen Sturm “Sendong”.
PHILIPPINEN — Das National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) hat ein Überschwemmungsgutachten herausgegeben um Schäden an Leben und Besitz zu minimieren.
Das NDRRMC hat am Donnerstag eine Überschwemmungswarnung für 11 Regionen herausgegeben wegen der anhaltenden Regenfälle die durch das Ende einer Kaltfront verursacht wird und weite Teile des Landes beeinflusst.
Betroffen sind die Region 1 (Ilocos Region), Region 3 (Central Luzon), Region 4B (Mimaropa), Region 7 (Central Visayas), Region 9 (Zamboanga Peninsula), Region 10 (Northern Mindanao), Region 11 (Davao provinces), Region 12 (Soccsksargen), Region 13 (Caraga), die Region Cordillera Administrative Region (CAR) und die Autonomous Region for Muslim Mindanao (ARMM).
In der Region 1, die Provinzen von Ilocos Norte, Ilocos Sur, La Union und Pangasinan werden von Überschwemmungen betroffen sein durch mittlere bis schwere Regenfälle. In Central Luzon, die Flüsse in Zambales werden über die Ufer treten, gab das NDRRMC bekannt. So auch die Flüsse in Apayao, Abra, Kalinga, Mountain Province, Ifugao und Benguet durch leichte bis mittlere Regenfälle.
In Mimaropa, leichte bis mittlere Regenfälle werden die Flüsse und Nebenflüsse in den Mindoro Provinzen zur Überschwemmung bringen. Unterdessen können durch teilweise bewölktem bis bewölktem Himmel mit leichten bis mittleren Regenfällen und Gewittern in der Region 7 die Wasserwege in Bohol, Cebu, Siquijor und Negros Oriental anschwellen lassen.
Die Wasserwege in Zamboanga del Norte, Zamboanga del Sur, Zamboanga Sibugay werden wahrscheinlich über die Ufer treten durch mittelschwere Regenfälle während in Misamis Occidental, Lanao del Norte, Bukidnon, Camiguin Island und Misamis Oriental durch leichte Regenfälle die Flüsse ansteigen können.
Die Flüsse in Northern Cotabato, Sultan Kudarat, Sarangani, South Cotabato, Surigao del Norte, Surigao del Sur, Agusan del Norte, Agusan del Sur, Dinagat Island, Shariff Kabunsuan, maguindanao, Lanao del Sur, Basilan und Sulo sind durch Überschwemmungen gefährdet durch leichte bis mittelschwere Regenfälle.
Die Überflutungswarnungen für die Provinzen von Northern Samar, Eastern Samar, Samar, Southern Leyte, Leyte, Camarines Sur, Catanduanes, Albay, Camarines Norte, Sorsogon, Masbate, Aklan, Capiz, Iloilo, Guiomaras und negros Occidental konnten reduziert werden.
Tiefdruckgebiet hinterlässt 9 Tote, P89 Millionen Schäden
PHILIPPINEN — Die Regenfälle, verursacht durch ein Tiefdruckgebiet im März, haben 9 Tote und einen wirtschaftlichen Schaden von rund P89 Millionen in der Landwirtschaft und Infrastruktur hinterlassen, gab der Zivilschutz bekannt.
Sieben der Todesopfer kommen aus den westlichen Visayas, eines aus Zentral Visayas und ein weiteres aus den östlichen Visayas.
71.365 Personen aus 218 Barangays in 19 Ortschaften und vier Städten in sechs Provincen von MIMAROPA, Western und Eastern Visayas, der Zamboanga Halbinsel und der Davao Region waren betroffen.
Fünf Brücken in der Cagayan Region sind immer noch unpassierbar, die Tawi Overflow Bridge, die Pinacanauan Bridge und drei Brücken in Sto. Tomas, Sta. Maria, Alicaocao in Isabela.










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